Behandlung bei Lichen planopilaris

Di, 02/19/2019 - 11:32

Udine, Italien - Lichen planopilaris, kurz LPP genannt ist eine Haut-Erkrankung, die durch eine chronische lymphozytäre Entzündung hervorgerufen wird. Diese Entzündung kann zu einer teilweisen Zerstörung von Haarfollikeln führen und eine sogenannte vernarbende Alopezie hervorrufen. Ähnlich der Alopecia areata sind die Hauptakteure T-Lymphozyten und es kann zu fleckförmigen Arealen von Haarausfall kommen. Der eigentliche Verursacher ist allerdings noch nicht bekannt. LPP tritt bei Frauen häufiger als bei Männern und meist im Alter von 30 bis 60 Jahren. Im Gegensatz zu anderen vernarbenden Alopezien klagen Patienten mit LPP nicht selten in akuten Phasen über Schmerzen und/oder Brennen.

Für eine gute Diagnose ist es wichtig, mittels dermoskopischer und histologischer Untersuchungsmethoden LPP vom Lupus erythematodes, Folliculitis decalvans, der Alopecia areata und zikatricialer Alopezie zu unterscheiden. Als typisch für LPP betrachten Fachleute eine Art "Kragen" am Haarschafts. In der Folge können weiße Punkte, sogenannte Pili torti entstehen, Verlust von Follikelöffnungen, weiße oder gerötete Bereiche und Haarbüschel.

Forscher vom Department of Experimental and Clinical Medicine, Institute of Dermatology, University of Udine, in Italien haben im Jahr 2018 einen vergleichenden Überblick der bislang veröffentlichten Studien zur Behandlung von LPP publiziert, den du unter dem folgenden Link nachlesen kannst:
THERAPIE-LICHEN-PLANOPILARIS

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