Frontal fibrosierende Alopezie

So, 02/28/2021 - 12:45

haircoaching - Die Frontal fibrosierende Alopezie (nach Kossard) tritt überwiegend bei älteren Frauen in den Wechseljahren auf und wird als Variante des Lichen ruber angesehen. Es gibt jedoch auch betroffene Männer und Frauen vor Eintritt in die Menopause. Auch hier handelt es sich vermutlich um eine Autoimmun-Erkrankung.
Optisch sieht der Haarausfall so aus wie die männliche Glatzenbildung. Am Haaransatz zeigt sich oft ein Rückgang der Haarlinie der Stirn. Gleichzeitig kommt es zu einer Ausdünnung der Augenbrauen bis hin zum kompletten Verlust. Es können auch andere Stellen der behaarten Kopfhaut betroffen sein. Wie beim Lichen ruber kommt es zu einer Zerstörung von Haarfollikeln der Kopfhaut und Augenbrauen, verursacht durch T-Lymphozyten.
Über Jahre kommt es zu einem Zurückweichen der Haar-Grenze an der Stirn, aber auch des Haaransatzes an den Schläfen. Die Haut ist an den betroffenen Stellen blass-atrophisch und unterscheidet sich dadurch von der Licht gebräunten Haut der Stirn.
Eine wirksame Therapie ist nicht bekannt. Es gibt Versuche mit topisch angewendetem Kortikosteroidschaum oder -lotion, die Entzündung einzugrenzen.1*

Quelle:
1*Arzneimitteltherapie der Alopezien, H. Wolff, Elektronischer Sonderdruck, Der Internist, 2015 56:1196-1208, Springer-Verlag

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