Haarausfall Neuigkeiten

07/05/2019

haircoaching - Vor einem Jahr, genauer gesagt am 1. Mai 2018, haben Andrea Blick und Susanna Piccarreta in Basel ihre Perückenmacherei Haarwerkstatt eröffnet. Jenny Latz und ihr Team gratulieren zum 1. Geburtstag und wünschen weiterhin viel Erfolg.

07/05/2019

haircoaching - Wenn Frauen unter vermehrtem Haarausfall leiden, sollte die Diagnose, um welche Form von Haarausfall es sich handelt, an erster Stelle stehen. Oft wird vorschnell eine androgenetische Alopezie diagnostiziert. Aber es kann sich durchaus auch um einen diffusen Haarausfall handeln. Ich habe für euch einen interessanten Artikel gefunden, der zwar schon ein wenig älteren Datums, größtenteils aber noch immer aktuell ist und relativ gut verständlich - auch für Laien.
HAARAUSFALL BEI FRAUEN

07/05/2019

haircoaching - Lupus erythematodes ist eine sehr komplexe und vielschichtige Autoimmunerkrankung, die zum weitem Feld der Rheumakrankheiten gezählt wird. Es gibt nicht sehr viel Literatur, die umfassend und gut recherchiert ist. Ich habe für euch in einem Artikel eine Zusammenfassung von Erkenntnissen zur Lupus-Erkrankung verfasst. Ein Link verweist auf den Originalbeitrag, der sehr umfassend ist, den ich euch aber dringend an Herz legen möchte, wenn ihr gut informiert sein wollt. Um den Artikel lesen zu können, müsst ihr euch anmelden bwz. registrieren. Zum Artikel geht es hier:
LUPUS-ERYTHEMATODES

30/04/2019

haircoaching - Es kommt sehr häufig vor, dass Entzündungen oder Erkrankungen der Kopfhaut Haarausfall nach sich ziehen können. Immerhin sitzt die eigentliche Haarfabrik, die Papille mit dem Haarfollikel in der Kopfhaut und lebt vom sie umgebenden Gewebe. Hier braucht es keine Haarwuchsmittel, sondern in diesem Fällen sollte ein Dermatologe/IN die Kopfhaut behandeln, damit in der Folge auch der Haarausfall gestoppt wird.

Es gibt viele verschiedene Erkrankungen der Kopfhaut, eine davon ist die Psoriasis, die bei Auftreten auf dem Kopf, Psoriasis capitis genannt wird. Im Jahr 2009 hat eine Expertengruppe aus sechs Ländern einen umfassenden Bericht veröffentlicht, in dem Empfehlungen für die Behandlung in der Praxis ausgesprochen wurden. Anhand einer Tabelle kann der Arzt die Psoriasis capitis nach drei Formen unterscheiden: mild, moderat und schwer (severe). Auf der Grundlage dieser Klassifizierung des Schweregrads kann der passende Behandlungsplan erstellt werden. Die Expertengruppe war sich einig, dass ein topisches Kortisonpräparat, etwa als Shampoo, für die überwiegende Zahl der Psoriasis-Patienten die Behandlung der ersten Wahl darstellt, und zwar als Kurzkontakttherapie.

Allerdings weisen neuere Berichte darauf hin, dass es bei der Anwendung von topischer Behandlung erforderlich ist, die Kopfhaut vorher zu "entschuppen", den bei vielen Kopfhauterkrankungen treten Schuppen- und Krustenbildungen auf.  Diese verhindern das Eindringen von Wirkstoffen in die Haut. Daher wird die sog. Keratolyse für eine wichtige Grundlage gehalten, bei der eine Ablösung hyperkeratotischer Korneozyten und eine Abschuppung erreicht werden soll. So können in der Folge Wirkstoffe einer Antipsoriasis-Behandlung bei topischer Anwendung besser eindringen. Als Wirkstoffe finden vor allem Harnstoff und Salicylsäure Anwendung.

30/04/2019

München - Nachdem sich ein junger Mann an einer Schönheitsklinik einer Haartransplantation unterzogen hatte, bei der im am Hinterkopf entnommene Haare in die Geheimratsecken transplantiert wurden, litt er zwei Tage später, am Wochenende, unter starken Schmerzen und Schwellungen. Doch die behandelnden Ärzte waren sonntags nicht erreichbar. Hätte es eine Notfallambulanz für Wochenenden an dieser Klinik gegeben, hätte ein Arzt das verordnete Antibiotikum wechseln können. Dazu kam es jedoch nicht. Erst am Montag konnte der Mann seinen Hausarzt konsultieren. Inzwischen war es jedoch bereits zu stark vereiterten Entzündungen gekommen, in deren Folge es zu Haarausfall kam.

In einem Prozess vor dem Oberlandesgericht München forderte der Patient Schmerzensgeld und Schadenersatz wegen der missglückten Haartransplantation von der Schönheitsklinik. Ein Sachverständiger vertrat vor Gericht die Ansicht, dass Kliniken und Zentren, die solche Operationen anbieten, auch eine Versorgung der Patienten am Wochenende gewährleisten müssten. In erster Instanz verurteilte das Landgericht München die Klinik wegen fehlender Nachbehandlung zur Zahlung von Schmerzensgeld und Schadenersatz in Höhe von 20.000 Euro. Insgesamt wurde die Klage jedoch abgewiesen.

Zwar wollte der Kläger zunächst in Berufung gehen, wurde jedoch vom vorsitzenden Richter, "dass der Senat die Sachlage anders bewerte als das Landgericht, dass das Risiko die 20.000 Euro zu verlieren, bei weitem größer sei, als die Chance vom OLG noch weitere Schmerzensgeld und Schadenersatzzahlungen zugesprochen zu bekommen." Der Kläger zog daraufhin seine Berufung gegen das Urteil des Landgerichts zurück.

Quelle: Abendzeitung München

30/04/2019

Berlin - Es war das Wundermittel gegen den erblichen Haarausfall beim Mann Ende der 1990er Jahre. Seit einiger Zeit tauchen immer wieder Berichte über die Nebenwirkungen des Wirkstoffs Finasterid, der in Deutschland unter den Namen Propecia, Finapil und Finasterid ratiopharm im Handel ist, in den Medien auf.

Im Februar 2019 begann am Berliner Landgericht ein Prozess, der wegweisend sein könnte für die Rechte von Patienten in Deutschland. Dabei geht es vor allem darum zu klären, ob ein Pharmakonzern für die Nebenwirkungen eines seiner Medikamente haften muss. Im Falle von Finasterid geht es im besonderen um die Nebenwirkungen, unter denen angeblich knapp tausend Männer leiden, nachdem sie das Medikament abgesetzt hatten. Genannt wird dies als Post-Finasterid-Syndrom und die Rede ist von Nebenwirkungen wie Libidoverlust, Erektionsproblemen, Schlafstörungen und Muskelschmerzen, gefühlsloser, geschrumpfter Penis sowie Depressionen, Konzentrationsproblemen und Suizidgedanken.

Bisher gibt es in Deutschland keinen einzigen Fall, in dem ein Pharmakonzern einem Patienten eine Entschädigung zahlen musste. Zwar geht es in Berlin zunächst um einen Einzelfall, jedoch werden von der Anwaltskanzlei des Klägers und einem Versicherer weitere betroffene Männer für eine Sammelklage gesucht. Der Beklagte ist der Pharmakonzern Dermapharm, der das Mittel seit 2009 vertreibt. Zunächst soll vor allem die Frage geklärt werden, seit wann dem Unternehmen welche Nebenwirkungen bekannt waren.

Die amerikanische Arzneimittelbehörde hat von 1998 bis 2013 ca. 15.500 Nebenwirkungen dokumentiert, die von Patienten gemeldet wurden. Bislang soll es über 150 Suizidfälle gegeben haben. Im Jahr 2018 verschickte das hiesige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) einen Rote-Hand-Brief an Ärzte, damit diese ihre Patienten über Nebenwirkungen aufklären. Wir haben darüber berichtet. Der Anwalt von Dermapharm streitet ab, dass es das Post-Finasterid-Syndrom gibt, während der Anwalt des Klägers fordert, das Mittel sofort vom Markt zu nehmen.

Bislang sind alle in Deutschland eingereichten Klagen gegen Pharmakonzerne gescheitert, denn es kann ein Zusammenhang zwischen einer Medikamenteneinnahme und einer Schädigung des Patieten weder bewiesen noch widerlegt werden. Hierzulande gingen die Gerichte bisher davon aus, dass auch eine Erkrankung des Patienten zu einem Leiden geführt haben könnte. Aufgrund eines Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 2017 ist es für den Finasterid-Prozess jedoch nicht entscheidend, ob es das Syndrom gibt oder nicht. Und weil europäisches Recht Vorrang vor nationalem Recht hat, soll nun mit einem entsprechenden Urteil im Berliner Prozess erreicht werden, dass künftig Gerichte in Deutschland patientenfreundlichere Urteile fällen. Im Vordergrund stehen neuerdings die chronologischen Abläufe und die Anzahl der Fälle. Dermapharm müsste dann das Gegenteil beweisen, um aus der Haftung zu kommen. Somit ist der Prozess gegen Dermapharm ein Musterprozess und aus diesem Grund werden auch weitere Betroffene gesucht. Ein Urteil könnte noch im Laufe dieses Jahres vorliegen.

Quelle: Zeit/Wissen

09/04/2019

haircoaching - Im Jahr 2017 untersuchte eine Forschergruppe aus den USA mögliche Zusammenhänge zwischen Hepatitis-Impfungen und der Alopecia areata. Die Forscher verfolgten bei dieser Studie das Ziel, den möglichen Zusammenhang zwischen der Alopecia areata und der Exposition durch Hepatitis-B-Virus (HBV) aufgrund einer Impfung zu untersuchen.
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IMPFUNG-ALOPECIA-AREATA

02/04/2019

haircoaching - Am letzten Wochenende im März fanden die Beauty und die TopHair in Düsseldorf statt. Ich war als Bloggerin akkreditiert und durfte mir eine grandiose und professionelle Show von Herrn Glööckler anschauen. Die Perücken in der Show, die ihr im Video seht, sind allerdings nicht die, die von Harald Glööckler entworfen, bei gfh zum Verkauf stehen.

02/04/2019

Pennsylvania - Forscher der Perelman School of Medicine der University of Pennsylvania haben herausgefunden, warum wir an Armen und Beinen Haare haben, aber zum Beispiel nicht an Handinnenflächen und Fußsohlen. Sie entdeckten, dass bei der Entwicklung haarloser Haut ein natürlich vorkommender Inhibitor, das Protein DKK2, einen Signalweg blockiert, von dem das Haarwachstum gesteuert wird.

In einer Studie konnten sie nachweisen, dass die Haut in haarlosen Regionen einen Inhibitor produziert, der WNT, den o.g. Signalweg daran hindert, seinen Job zu machen. Bei dem Protein handelt sich um ein Gen, das in embryonalen und erwachsenen Geweben vorkommt. Nach Entfernung von Gen DKK2 begannen bei Mäusen die Haare in normalerweise haarlosen Hautregionen wieder zu wachsen.

Ferner fand man Hinweise darauf, dass die Produktion von DKK2 in bestimmten Hautregionen während der Evolution verändert wurde, um haarlose oder haarige Haut je nach den Bedürfnissen des Lebewesens zu bilden. Dies könnte zu neuen Ansätzen bei der Behandlung von Haarausfall führen. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Cell Reports veröffentlicht.

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02/04/2019

haircoaching - In den letzten Wochen erhielten wir verschiedene Nachfragen von Betroffenen, denen von ihrem Hautarzt gesagt wurde, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn alle Haarausfall betreffenden Leistungen als Kassenleistung abschaffen wolle, auch die jährliche Zuzahlung zur Perücke werde gestrichen.

Dabei handelt es sich um ein Gerücht, das unverantwortlicherweise von einem oder mehreren Hautärzten in die Welt gesetzt wurde. Wir haben beim BVZ, dem Bundesverband der Zweithaar-Spezialisten e.V., nachgefragt und bestätigt bekommen, dass dies totaler Unsinn ist, der hier verbreitet wird.

Es gab lediglich einen Beschluss im gemeinsamen Bundesausschuss, dass die beiden Kortisonwirkstoffe Betamethasonacetat und Triamcinolon bei der Behandlung des kreisrunden Haarausfalls ab 2019 zu den sogenannten Lifestyle-Arzneimitteln zählen und nicht mehr zulasten der GKV verordnet werden dürfen.

Perücken werden auch weiterhin bezuschusst nach den Regelungen, die der BVZ im Jahr 2014 mit den Kassen vereinbart hat. Siehe hierzu: Perückenerstattung

Den Beschluss zu den beiden genannten Wirkstoffen findest du hier: g-ba-Behandlung-Alopecia-areata