Haarausfall Neuigkeiten

04/01/2021

haircoaching - Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass Jenny Latz für Haarausfall-Beratungen eine kompetente und engagierte Nachfolgerin gefunden hat. Frau Sabine Wirth hat ab dem 1. Oktober 2020 die Beratungsgespräche übernommen. Es erleichtert Jenny den Rückzug, von Haarausfall Betroffene zukünftig bei ihr in guten Händen zu wissen.
Jenny Latz kann sich somit auf den Bereich der Informationsrecherche für euch konzentrieren. Sie wird euch also auch weiterhin auf dieser Homepage über alle wichtigen Neuerungen zu Haarausfall auf dem laufenden halten.
Lerne jetzt Sabine Wirth kennen: BERATUNG

23/11/2020

Edinburgh - Wissenschaftler der University of Edinburgh haben neue Erkenntnisse darüber gewonnen, wie Vitamin D das Immunsystem beeinflusst und die Anfälligkeit für Krankheiten wie Multiple Sklerose beeinflussen könnte.
Vitamin D wird vom Körper als Reaktion auf Sonnenlicht produziert und oft für seine gesundheitlichen Vorteile gelobt. Forscher fanden heraus, dass es auch Schlüsselzellen des Immunsystems betrifft. Diese Entdeckung könnte erklären, wie Vitamin D Immunreaktionen reguliert, die an Autoimmunerkrankungen wie MS beteiligt sind.
Das Team aus Edinburgh konzentrierte sich darauf, wie Vitamin D den Mechanismus im Immunsystem des Körpers beeinflusst, die Fähigkeit dendritischer Zellen, T-Zellen zu aktivieren. Bei gesunden Menschen spielen T-Zellen eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung von Infektionen. Bei Menschen mit Autoimmunerkrankungen können sie jedoch beginnen, das körpereigene Gewebe anzugreifen.
Bei der Untersuchung der Zellen von Mäusen und Menschen stellten die Forscher fest, dass Vitamin D dazu führte, dass dendritische Zellen mehr von einem Molekül namens CD31 auf ihrer Oberfläche produzierten und dies die Aktivierung von T-Zellen behinderte. Das Team beobachtete, wie CD31 einen stabilen Kontakt zwischen den beiden Zelltypen verhinderte - ein wesentlicher Bestandteil des Aktivierungsprozesses - und die daraus resultierende Immunreaktion weitestgehend reduzierte.

Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie ein Vitamin-D-Mangel das Immunsystem regulieren und die Anfälligkeit für Autoimmunerkrankungen beeinflussen kann. "Ein niedriger Vitamin-D-Status ist seit langem ein bedeutender Risikofaktor für die Entwicklung mehrerer Autoimmunerkrankungen. Unsere Studie zeigt, wie Vitamin-D-Metaboliten das Immunsystem dramatisch beeinflussen können", sagt Professor Richard Mellanby.

Quelle:
medicalxpress.com

20/11/2020

haircoaching - (Auszug aus dem Abstract von Dr. Andreas Finner1, Übersetzung und Zusammenfassung von Jenny Latz) Die Haartransplantation ist eine wichtige Behandlungsmethode bei fortgeschrittenem erblichen und inaktivem vernarbendem Haarausfall.
Bei der Standardtechnik wurde ein Hautstreifen mit mehreren Haarfollikeln entnommen und unter dem Mikroskop unterteilt. Diese Methode wird als Follicular Unit Transplantation (FUT) bezeichnet. Die wachsende Popularität der direkten Entnahme von jeder einzelnen FU, d.h. follikuläre Einheit mit Haarfollikel, mit Follicular Unit Excision (FUE) bezeichnet, hat die Frage aufgeworfen, ob die lineare Entnahme von Hautstreifen noch relevant ist.
Um den Unterschied zu demonstrieren wurden beide Entnahmetechniken bei einem typischen Patienten durchgeführt. Die Transplantatqualität wurde bewertet und verglichen. Die Dichte von FU im Spenderbereich wurde vor der Operation digital vermessen. Die mögliche Maximalausbeute von FU-Transplantaten sowie die Größe der Narbe und die Entnahmelänge wurden für die verschiedenen Szenarien von FUT, FUE und einer Kombination von beiden eingeschätzt.
Bei diesem Patienten war der Transplantatqualitätsindex von FUT-Transplantaten höher als bei FUE-Transplantaten. Der maximale Transplantatsgewinn wäre in FUT am höchsten in Kombination mit einem zweiten FUT oder FUE und niedriger allein in FUE. Die berechnete Größe der Narbe und die Länge ist im linearen FUT-Vergleich geringer als bei FUE.

Fazit:
Beide Entnahmetechniken haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Beim linearen FUT, werden die Transplantate unter dem Mikroskop präpariert mit direkter Sicht. Besonders bei feinem Haar, kann dies die Zerteilung reduzieren und die Transplantate können mehr den Follikel umgebende Strukturen und Fettgewebe enthalten. Daher sind FUT-Transplantate oft robuster. Dies kann möglicherweise zu besserem Wachstum und mehr Fülle führen. Da die lineare FUT-Entnahme im sichersten Teil des Spenderbereichs erfolgen kann und nicht zu punktgenauen Narben führt, ergibt sie eine höhere Ausbeute und Sicherheitsmarge bei Patienten mit einem potenziell engen Spendergebiet.

Bei FUE beinhaltet die Entnahme einen blinden Schnitt und kraftvolle Extraktion, die zur Zerteilung von Follikeleinheiten führen und anfällige Transplantate entblößen kann, vor allem bei feinen Haaren und spreizenden FU. Bei vielen Patienten kann es sein, dass die Transplantatausbeute von FUE allein nicht ausreicht, wenn die Sicherheitszone eingehalten wird und eine Zuvielentnahme vermieden wird.
Sowohl lineares FUT als auch selektives FUE haben spezifische Indikationen. Eine Kombination kann die beste Möglichkeit sein bei fortgeschrittenen Stadien der Alopezie. Das würde bestes Handeln im Interesse des Patienten bedeuten, der Haarchirurg sollte beide Techniken beherrschen und die am besten geeignete Methode basierend auf einzelnen Kriterien empfehlen.

Quelle:
1 Andreas Finner, Trichomed Hair Medicine and Hair Transplantation, Berlin, Germany, 11th World Congress, Hair Research, Sitges, Barcelona, April 24th - 27th, 2019

02/11/2020

haircoaching - In letzter Zeit gibt es nicht sehr viele Untersuchungen zum Auftreten von psychiatrischen Störungen und der Alopecia areata. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts gab es noch mehr Studien, vor allem im südeuropäischen Raum.
Spanische Wissenschaftler untersuchten in einer etwas älteren Studie* die Bedeutung psychosozialer Faktoren im Krankheitsverlauf und die psychischen Störungen, die die ästhetischen und sozialen Beeinträchtigungen des Haarausfalls mit sich bringen können.

Die psychische Komorbidität bei der Alopecia areata ist hoch, d.h. dass recht häufig Betroffene auch unter depressiven Zuständen, generalisierten Angststörungen, sozialen Phobien und Anpassungsstörungen leiden. Nicht selten tritt die Alopecia areata nach Stress bzw. kritischen Lebensereignissen auf, die vermutlich einen sog. Triggereffekt hervorrufen. Dagegen gibt es jedoch genügend Fälle, bei denen kein einzige stressverursachender Auslöser festgestellt werden konnte. Allerdings können bei schwerer Ausprägung des Krankheitsbildes, also komplettem Haarverlust, psychotherapeutische Ansätze und Soziotherapien hilfreich sein, um mit der Erkrankung den Alltag besser meistern zu können.

Allerdings werden diese Zusammenhänge unter Dermatologen bis heute kontrovers diskutiert. Während in Deutschland die immunologischen Aspekte der Erkrankung im Vordergrund stehen, sehen Wissenschaftler aus Spanien oder Italien einen klaren Zusammenhang zwischen Stress und dem ersten Auslösen der Erkrankung, sowie eine hohe Zahl von psychischen Begleiterkrankungen bzw. -erscheinungen. In den USA sind beide Seiten gleichermaßen vertreten.

Prof. Panconesi, Italien, entdeckte in den 1990er Jahren, dass Neuropeptide nicht nur psychoneurologische und endokrine Aktivitäten regulieren, sondern dass sie auch ein integraler Bestandteil innerer regulatorische Prozesse sind. Zumeist waren alle Persönlichkeitsstudien bei Alopecia areata uneinheitlich und widersprechen sich in ihren Ergebnissen. Eine Studie** dokumentierte ein Typ-A Verhalten, das durch Dominanz, Aggressivität, pathologischen Wettbewerb, Impulsivität, Ungeduld, den Wunsch, viele Ziele in kürzester Zeit zu erreichen, Hyperaktivität und Explosivität charakterisiert wurde. Italienische Studien sprechen von einem Mangel an emotionaler Ausdrucksfähigkeit. Vergleicht man alle bisherigen Studien, so lässt sich keine spezifische Persönlichkeit von Alopecia-Areata-Betroffenen beschreiben.

Quellen:

* https://www.karger.com/Article/Pdf/83090

** https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8975265

02/11/2020

haircoaching - Viele Frauen leiden unter Haarausfall in den Wechseljahren. Das hängt u.a. mit dem stark gefallenen Östrogen- und Progesteronspiegel zusammen. Übliche Haarwuchsmittel helfen nur bedingt. Die Haarwurzeln werden nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Doch es gibt ein paar Tipps, die man versuchen kann zu befolgen.

Ernährung

Haarausfall in den Wechseljahren kann mit der richtigen Ernährung u.U. verringert werden. Besonders Lebensmittel, die Phytoöstrogene enthalten und solche, die Biotin, Omega-3-Fettsäuren, Zink, Beta-Carotine und Proteine dem Körper zuführen, sollten in den Speiseplan aufgenommen werden. Das sind beispielsweise Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte, Haferflocken, Fisch, Aprikosen oder Eier. Eine Ernährungsberatung kann ein wirksame Hilfe sein.
Nahrungsergänzungsmittel sollten möglichst mit einem versierten Arzt abgesprochen werden. Beispielsweise versorgen Salbei, Yamswurzel, Nachtkerze, Melisse oder Hopfen den Körper mit Phytoöstrogenen, die den Hormonhaushalt positiv beeinflussen.

Stress

Stress und psychische Belastung beeinflussen das Nervensystem und seine Botenstoffe, die mit jedem einzelnen Haarfollikel verbunden sind. Die Folgen können eine Schädigung der Haarstruktur oder Störungen der Wachstumsphase sein. Wichtig ist - nicht nur gegen den Haarausfall - immer wieder Ruhephasen einzuplanen, in denen frau wieder zu sich selber findet.

Kopfmassagen

Kopfmassagen bieten viele Friseure an. Sie regen die Durchblutung der Kopfhaut an, so dass die Durchblutung verbessert wird. Gleichzeitig führt dies zu einem gewissen Peelingeffekt, der die Kopfhaut von abgestorbenen Hautzellen befreit. Außerdem tut das auch der Seele gut und wirkt entspannend.

Haarpflege

Da Frauen in den Wechseljahren oft nicht nur mit dünner werdendem Haar zu kämpfen haben, sondern die Haare insgesamt trockener und strohiger werden können, sollte bei der Auswahl der Haarpflege darauf geachtet werden, dass die Haare ausreichend Feuchtigkeit erhalten. Am besten lassen Sie sich hierzu in einer Apotheke beraten.
Allerdings gilt auch hier:
Probieren geht über Studieren!

26/10/2020

Lainate (Italien) - Das Biotech-Unternehmen Cassiopea mit Sitz in der Nähe von Mailand hat die Rekrutierung von Probanden für eine Studie abgeschlossen. In einer klinischen Versuchsreihe der Phase II soll die Clascoterone-Lösung zur Behandlung der Androgenetischen Alopezie (AGA) bei Frauen untersucht werden. Bei Clascoteron handelt es sich um ein Antiandrogen, das im August 2020 in den USA unter dem Handelsnamen Winlevi zur lokalen Behandlung von Akne zugelassen wurde.

In der multizentrierten, prospektiven, randomisierten, doppel-blinden, Vehikel (Placebo)-kontrollierten Dosierungsstudie wird laut Mitteilung des Unternehmens die Wirksamkeit und Sicherheit des Medikamentes untersucht. An der sechsmonatigen Studie sollen 293 Frauen in Deutschland teilnehmen. Die Probandinnen sind zwischen 18 und 55 Jahre alt und leiden an einer milden bis moderaten androgenetischen Alopezie. Die Ergebnisse der Studie werden für das zweite Quartal 2021 erwartet.
 

Quelle:
Cassiopea-Website

26/10/2020

Kiel - Ingrid Petersen macht eigentlich Hüte und viele kreative Kopfbedeckungen für Frauen ohne Haare. Zu Beginn der Corona-Krise hat sie eine Nase-Mund-Maske entwickelt, die auf große Resonanz gestoßen ist und auch aufgrund des verwendeten Materials in vielen Rückmeldungen als besonders angenehm beschrieben wird.

Gerne möchte Frau Petersen zum Eindämmen des Virus beitragen und hat deshalb den Preis ihrer Masken reduziert. Auch dem Aspekt "Nachhaltigkeit" möchte sie mit ihren  waschbaren Masken gerne Rechnung tragen. Schauen Sie doch einmal in ihrem Shop vorbei: 

https://www.on-top-shop.com/1475/onlineshop/nase-mund-maske

Wichtiger Hinweis: Die hier angebotene Nase-Mund-Maske ist kein medizinisches Produkt.

19/10/2020

haircoaching - Auch wenn es sich nur um ein sogenanntes Mausmodell handelt, gibt das Ergebnis eines Forscherteams aus Köln und Helsinki Hoffnung auf weitere Entschlüsselung der Zusammenhänge bei Haarwachstum der Maus und damit Rückschlüsse auf den Menschen.

Das Protein "Rictor" spielt offenbar eine Schlüsselrolle beim Zellstoffwechsel und für die Langlebigkeit von Stammzellen im Haarfollikel. Haarfollikelstammzellen sind für das Nachwachsen der Haare unerlässlich. Beschädigte Zellen werden ständig abtransportiert und erneuert. Mit den ca. 100 täglich ausfallenden Haaren werden auch etwa 500 Millionen Zellen abgestoßen. Das abgestoßene Gewebe wird durch Stammzellen ersetzt, die stark wachsend und langlebig sind.

Bislang war wenig über die Mechanismen bekannt, die für die Langlebigkeit dieser wichtigen Zellen verantwortlich sind. Die Studie1 zeigte, dass Stamm- und Tochterzellen sich bei den Stoffwechselmerkmalen unterscheiden. Erste Hinweise deuteten bei der Zellkultur auf "Rictor", eine wichtige Komponente des Signalwegs, der Prozesse des Zellstoffwechsels wie Wachstum, Energie- und Sauerstoffverbrauch regelt.

"In umfassenden Untersuchungen zeigte das Team, dass der Verlust der Stammzellfunktion im Haarfollikel mit einem Verlust der metabolischen Flexibilität einhergeht. Am Ende jedes Regenerationszyklus, in dem ein neues Haar generiert wird, kehrt ein Teil der Stammzellen in seine Stammzellnische und damit in einen gewissen metabolischen Ruhestand zurück."1

1 Quelle:
Nachrichten Informationsdienst Wissenschaft

05/10/2020

haircoaching - Über ein halbes Jahr leben wir nun schon weltweit mit dem neuen Corona-Virus. Seit einigen Monaten findet man im Netz vermehrt Meldungen, dass eine Erkrankung durch Covid-19 zu Haarausfall führt. Belegt ist es in keiner Weise, dass genau dieses Virus die Haare ausfallen lässt.
Wahrscheinlich ist eher folgendes:
Durch die massiven Geschehnisse im Körper nach einer Covid-19 Infektion wird ein diffuser Haarausfall ausgelöst. Dabei kommt es jedoch höchstens zu einer Auslichtung, nicht zur völligen Kahlheit. Wenn der virale Angriff verarbeitet ist, sprich der Mensch wieder genesen, sollte auch der Haarausfall nachlassen.
Sollte die Wissenschaft anderes herausfinden, werden wir euch natürlich auf dieser Plattform informieren.
Bleibt gesund!

28/09/2020

haarerkrankungen.de - Auf der Seite haarerkrankungen.de wird zu folgender Studie aufgerufen:

Das klinische Studienzentrum für Haut- und Haarforschung der Hautklinik der Charite Berlin und die Hautarztpraxis Dr. Uwe Schwichtenberg in Bremen-Vegesack bieten die Teilnahme an einer klinischen Studie zur Behandlung von Alopecia areata an.
Gesucht werden:
Männliche und weibliche Patienten zwischen 2 und 17 Jahren mit einer aktiven Alopecia Areata bei der 25% bis 95% der Kopfhaut betroffen sind

Teilnahmevoraussetzungen:
- Aktive Alopecia Areata die seit mindestens 6 Monaten und maximal seit 3 Jahren besteht
- 25% bis 95% der Kopfhaut sind betroffen
- Keine aktuelle lokale oder systemische Therapie

Studienablauf:
- Körperliche und dermatologische Untersuchung
- Die Studie dauert für jeden Teilnehmer bis zu 52 Wochen mit 6 Besuchen am Studienzentrum
- Anwendung eines Produktes auf der Kopfhaut

Wir bieten:
- Ärztliche Beratung und allgemeine körperliche Untersuchung
- Bereitstellung des Studienproduktes (Spraylösung)
- Eine angemessene Aufwandsentschädigung

Sie sind interessiert? Weitere Informationen und persönliche Beratungsgespräche:
Stichwort: Kreisrunder Haarausfall

Kontakt Charite Berlin:
hairberlin.com
Telefon 030 / 45 05 18 178 / -176 (AB)
crc-studien@charite.de

Kontakt Hautarztpraxis Dr. Schwichtenberg Bremen-Vegesack:
www.dr-schwichtenberg.de/grs/index.php
Telefon 04 21/ 66 32 82
info@derma-nord.de