Haarausfall Neuigkeiten

18/01/2021

haircoaching -

Hier sind alle Mutmach-Sticker für Euch, die Ihr gerne kopieren dürft (einfach mit der rechten Maustaste über das Bild und Grafik anzeigen klicken).

HaarspaltereiKein Haar krümmenLiebe ohne HaareNicht kopflosBös raufen

Kein SchattenSchönes GesichtKein Haar in der SuppeGrosser VerstandFrisur

17/01/2021

haircoaching - Im Jahr 2017 veröffentlichte eine Forschergruppe aus den USA eine Studie zu möglichen Zusammenhängen zwischen Impfungen und der Alopecia areata. Typisch für die Alopecia areata ist, dass es sich um eine nicht vernarbende Alopezie handelt, bei der die betroffenen Haarfollikel mit T-Zellen infiltriert sind.

Die Forscher verfolgten bei dieser Studie das Ziel, den möglichen Zusammenhang zwischen der Alopecia areata und der Exposition durch Hepatitis-B-Virus (HBV) aufgrund einer Impfung zu untersuchen.
In einer allgemeinen Hautklinik wurden zwei pädiatrische Patienten, d.h. Kinder, mit AA nach einer Hepatitis-B-Impfung identifiziert. Im Medical Center der University of Rochester wurden eine Bioinformatik-Analyse und eine Datenbankabfrage für elektronische Patientenakten (EMR) durchgeführt, um Patienten mit AA, gleichzeitig bestehenden Virusinfektionen, Impfungen oder einer Interferontherapie (IFN) zu identifizieren. Die Forschergruppe wollte herausfinden, ob die Zahl des Auftretens von AA gemeinsam mit einem der oben genannten Situationen höher war als bei AA-Patienten, bei denen keine der genannten Infektionen oder Therapien vorkamen.

Die Ergebnisse zeigten eine erhöhte Häufigkeit von AA unter denjenigen, die das HBV-Oberflächenprotein-Antigen [Odds Ratio (OR) 2,7, p <0,0001] erhielten, und eine unabhängige Analyse zeigte eine erhöhte Häufigkeit von AA bei denjenigen, die eine IFN-β-Behandlung erhielten (OR 8,1, p <0,05). Ein potenziell identifiziertes antigenes Ziel war SLC45A2, ein melanosomales Transportprotein, das für die Haut- und Haarpigmentierung wichtig ist. Das längste potentielle Impfstoff-Peptidfragment (8-mer) war mit einem Segment der Killer-Zellrezeptoren (NK), KIR3DL2 und KIR3DL1, verbunden. Die prädiktive Modellierung der Bindung des Haupthistokompatibilitätskomplexes (MHC) -Peptids zeigte die potentielle Bindung dieses Peptids an MHC, die für AA relevant ist.

Nun müssen die Ergebnisse in zusätzlichen Patientendatenbanken überprüft werden, um die zeitlichen Beziehungen zu analysieren, und durch molekulare Experimente der identifizierten Antigene.
Die in dieser ersten Studie erhobenen Daten bestätigen jedenfalls Verbindungen zwischen viraler Infektion und IFN-Behandlung mit AA. Sie belegt, dass das Hepatitis-B-Oberflächenprotein-Antigen Epitope (das sind Molekülabschnitte eines Antigens) mit humanen killerimmuno-globulinähnlichen Rezeptoren teilt.


Quelle: https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs40257-017-0312-y

04/01/2021

haircoaching - Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass Jenny Latz für Haarausfall-Beratungen eine kompetente und engagierte Nachfolgerin gefunden hat. Frau Sabine Wirth hat ab dem 1. Oktober 2020 die Beratungsgespräche übernommen. Es erleichtert Jenny den Rückzug, von Haarausfall Betroffene zukünftig bei ihr in guten Händen zu wissen.
Jenny Latz kann sich somit auf den Bereich der Informationsrecherche für euch konzentrieren. Sie wird euch also auch weiterhin auf dieser Homepage über alle wichtigen Neuerungen zu Haarausfall auf dem laufenden halten.
Lerne jetzt Sabine Wirth kennen: BERATUNG

02/01/2021

haircoaching - Im Mittelpunkt der Eigenbluttherapie steht das eigene Blutplasma. Dem Patienten bzw. der Patientin wird Blut abgenommen und anschließend zentrifugiert. Das so gewonnene Blutplasma mit seinen Blutplättchen, wird an verschiedenen Stellen der Kopfhaut mit einer sehr feinen Nadel injiziert. Dort, wo das Blutplasma injiziert wurde, können wieder neue Haare wachsen.

In der Regel werden zwischen vier und sechs Sitzungen in einem Abstand von zwei Wochen empfohlen. Die ersten Ergebnisse sind bereits nach drei Monaten sichtbar.

Mit der Eigenbluttherapie können PatientInnen mit erblichem Haarausfall behandelt werden. Einzelne Erfolge konnten auch beim kreisrunden Haarausfall beobachtet werden. Zuverlässige Studien mit belegbaren Erfolgen der Wirksamkeit der Eigenbluttherapie bei Haarausfall sind uns bislang jedoch leider nicht bekannt.

14/12/2020

Ein Artikel von Jenny Latz - Erster Anlass für diesen Artikel war zunächst, dass ich nach einigen Jahrzehnten mit der Alopecia areata (AA) mit Anfang 50 eine rheumatoide Polyarthritis entwickelte. Nach meiner Kenntnis hatte dies niemand in unserer Familie gehabt. Dann kam in den letzten Jahren hinzu, dass ich von einigen Areata-Betroffenen, mit denen ich nun schon seit über 20 Jahren in Kontakt stehe, erfuhr, dass sie ebenfalls weitere Autoimmunerkrankungen zur Areata zusätzlich bekommen haben. Mir war bekannt, dass man von einer sogenannten "Vergesellschaftung" der Alopecia areata mit weiteren Autoimmunkrankheiten unter Wissenschaftlern sprach. Ich recherchierte und bekam kompetente Hilfe von Frau Univ.-Prof. Dr. med. Ulrike Blume-Peytavi, Kommissarische Direktorin der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Charité in Berlin und von Frau Prof. Dr. med. Regina Betz, Fachärztin am Institut für Humangenetik der Universität Bonn und Mitglied des Expertenrats von Haircoaching®. Hierfür vorab mein herzlicher Dank!

Zum Zusammenhang zwischen der Alopecia areata und weiteren autoimmunen Erkrankungen gibt es unzählige Untersuchungen, die jedoch vorwiegend aus dem Ausland, insbesondere aus den USA stammen. Ich habe im folgenden Inhalte aus vier aktuelleren Studien übersetzt und für euch zusammengestellt. Vorab jedoch eine Worterklärung des Begriffs Komorbidität, der so viel bedeutet wie ein weiteres, diagnostisch abgrenzbares Krankheitsbild oder Syndrom, das zusätzlich zu einer Grunderkrankung (Indexerkrankung) vorliegt.1 Der Einfachheit halber werde ich diesen Begriff hier verwenden.

Es ist sehr schwer vorherzusagen, welche Patienten mit Alopecia areata im späteren Leben an einer schweren Erkrankung leiden werden. In den USA gibt es ein Nationales Alopecia Areata Register, auf dessen Grundlage dort eine rückblickende Studie² im Jahr 2017 veröffentlicht wurde. Es stellte sich heraus, dass die atopische Dermatitis bei Patienten mit schwerer AA häufiger auftrat als bei Patienten mit leichter Erkrankung. Die häufigsten Autoimmunkomorbiditäten waren Vitiligo, Psoriasis, Schilddrüsenerkrankungen und juvenile idiopathische Arthritis.

Eine weitere rückblickende Studie an 871 AA Patienten in Korea untersuchte 2014 die Unterschiede der Komorbidität zwischen AA Patienten mit frühem und spätem Auftreten der Alopecia areata.³ Die Studie wollte die Unterschiede im Komorbiditätsprofil von AA in Bezug auf das beginnende Alter bewerten.
Die an der Studie teilnehmenden 871 AA-Patienten wurden zunächst in zwei Gruppen unterteilt, denjenigen, die nach und denen, die vor dem 13. Lebensjahr erstmals eine AA entwickelten. Signifikant mehr Patienten aus der Frühgruppe hatten eine Vorgeschichte mit atopischer Dermatitis oder eine Familienanamnese mit AA. Diese Ergebnisse stimmen mit früheren Berichten überein, in denen früh einsetzende AA mit Autoimmunerkrankungen und einer Familienanamnese von AA in verschiedenen ethnischen Bevölkerungsgruppen in Verbindung gebracht wurde. Die meisten serologischen Testwerte zeigten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen und die Ergebnisse waren erheblich altersabhängig.
Diese Bedeutsamkeit dieser Studie besteht darin, da es sich um eine große Patientengruppe handelt und koreanische AA-Patienten, bei denen die AA vor der Pubertät einsetzt, ähnliche klinische Manifestationen aufweisen wie andere ethnische Bevölkerungsgruppen.

Eine Forschergruppe aus Taiwan verglich im Jahr 2011 ebenfalls den Zusammenhang zwischen Komorbidität und Alter zu Beginn der AA4 und wollte verstehen, welche Rolle atopische und autoimmune Erkrankungen bei AA spielen, und deren Entstehung zu erklären.
Das Besondere an dieser Studie ist die große Zahl untersuchter AA Patienten und der lange Zeitraum. Von 1996 bis 2008 wurden insgesamt 4.334 Patienten mit AA aus der Nationalen Krankenversicherungsdatenbank untersucht. Als Kontrollpersonen diente eine nationale repräsentative Gruppe von 784.158 Personen.
Bei Patienten mit AA gab es signifikante Zusammenhänge mit Vitiligo, Lupus erythematodes, Psoriasis, atopischer Dermatitis, Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse und allergischer Rhinitis. Unterschiedliches Alter zu Beginn führte zu unterschiedlichen Komorbiditäten. Ein erhöhtes Risiko für eine atopische Dermatitis und Lupus erythematodes wurde bei AA-Kindern unter 10 Jahren festgestellt. Zusätzliche Erkrankungen wie Psoriasis und rheumatoide Arthritis traten im Alter von 11 bis 20 Jahren auf. Die meisten atopischen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen wurden im Alter von 21 bis 60 Jahren beobachtet. Mit dem beginnenden Alter älter als 60 Jahre war die Schilddrüsenerkrankung in hohem Maße mit AA verbunden. Darüber hinaus hatten Patienten mit AA ein höheres Risiko für mehr gleichzeitig auftretende Krankheiten als die Kontrollpersonen.
Demnach ist die AA mit verschiedenen atopischen und autoimmunen Erkrankungen verwandt.

Und zum Schluss möchte ich noch auf eine weitere Langzeitstudie5 aus den USA zu Komorbiditäten bei Patienten mit Alopecia areata hinweisen. Von 2005 bis 2014 wurden 584 AA Patienten mit unterschiedlichem Schweregrad aus dem Alopecia-Register der Cleveland Clinic untersucht. Eine Kontrollgruppe von 172 Patienten mit der Diagnose seborrhoischer Dermatitis ohne Haarausfall wurde nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Es wurden Daten über Geschlecht, Alter und vorher mit AA verbundene Zustände wie Atopie, Ernährungsdefizite, Schilddrüsenerkrankungen und psychiatrische Störungen erhoben. Die Kriterien für die Aufnahme waren die Diagnose von AA durch einen Dermatologen der Cleveland Clinic und das Vorhandensein einer aktuellen Komorbiditätsliste in der Krankenakte des Patienten.
Die Mehrheit der Patienten mit AA waren Frauen (68,50% gegenüber 31,50%) mit einem Durchschnittsalter von 35,54 ± 19,28 Jahren. Bedingungen, die positiv mit AA verbunden waren, waren Ekzeme, Schilddrüsenerkrankungen, Vitamin-D-Mangel und Anämie. Negativ mit AA verbundene Zustände waren Diabetes mellitus und Reizdarmsyndrom. In der weiblichen Bevölkerung hatten Patienten mit AA einen erhöhten Androgenspiegel und eine höhere Rate an Eierstockzysten.

Ähnlich wie in früheren Studien wurde ein erhöhtes Auftreten von Schilddrüsenerkrankungen, Ekzemen und Anämien sowie eine verringertes Vorkommen von Diabetes mellitus und Reizdarmsyndrom festgestellt. Darüber hinaus hatten Patienten mit AA mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Vitamin-D-Mangel und erhöhte Androgenspiegel. Weitere Einblicke in diese Komorbiditäten könnten Ärzten helfen, AA besser zu verstehen und zu behandeln.

Quellen:

1 Wikipedia.org
² Alopecia Areata in der Pädiatrie: Eine retrospektive Analyse von Komorbiditäten bei Kindern im Nationalen Alopecia Areata-Register.
Pediatr Dermatol. 2017 Sep;34(5):e271-e272. doi: 10.1111/pde.13238.
³ Unterschiede in den Komorbiditätsprofilen zwischen Alopezie-Areata-Patienten mit frühem und spätem Auftreten: Eine retrospektive Studie an 871 koreanischen Patienten. Ann Dermatol. 2014 Dec;26(6):722-6. doi: 10.5021/ad.2014.26.6.722. Epub 2014 Nov 26.
4 Komorbiditätsprofile bei Patienten mit Alopecia areata: die Bedeutung des beginnenden Alters, eine landesweite bevölkerungsbasierte Studie.
J Am Acad Dermatol. 2011 Nov;65(5):949-56. doi: 10.1016/j.jaad.2010.08.032. Epub 2011 May 25.
5Komorbiditäten bei Patienten mit Alopecia areata. J Am Acad Dermatol. 2017 Apr;76(4):755-757. doi: 10.1016/j.jaad.2016.12.007.

23/11/2020

Edinburgh - Wissenschaftler der University of Edinburgh haben neue Erkenntnisse darüber gewonnen, wie Vitamin D das Immunsystem beeinflusst und die Anfälligkeit für Krankheiten wie Multiple Sklerose beeinflussen könnte.
Vitamin D wird vom Körper als Reaktion auf Sonnenlicht produziert und oft für seine gesundheitlichen Vorteile gelobt. Forscher fanden heraus, dass es auch Schlüsselzellen des Immunsystems betrifft. Diese Entdeckung könnte erklären, wie Vitamin D Immunreaktionen reguliert, die an Autoimmunerkrankungen wie MS beteiligt sind.
Das Team aus Edinburgh konzentrierte sich darauf, wie Vitamin D den Mechanismus im Immunsystem des Körpers beeinflusst, die Fähigkeit dendritischer Zellen, T-Zellen zu aktivieren. Bei gesunden Menschen spielen T-Zellen eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung von Infektionen. Bei Menschen mit Autoimmunerkrankungen können sie jedoch beginnen, das körpereigene Gewebe anzugreifen.
Bei der Untersuchung der Zellen von Mäusen und Menschen stellten die Forscher fest, dass Vitamin D dazu führte, dass dendritische Zellen mehr von einem Molekül namens CD31 auf ihrer Oberfläche produzierten und dies die Aktivierung von T-Zellen behinderte. Das Team beobachtete, wie CD31 einen stabilen Kontakt zwischen den beiden Zelltypen verhinderte - ein wesentlicher Bestandteil des Aktivierungsprozesses - und die daraus resultierende Immunreaktion weitestgehend reduzierte.

Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie ein Vitamin-D-Mangel das Immunsystem regulieren und die Anfälligkeit für Autoimmunerkrankungen beeinflussen kann. "Ein niedriger Vitamin-D-Status ist seit langem ein bedeutender Risikofaktor für die Entwicklung mehrerer Autoimmunerkrankungen. Unsere Studie zeigt, wie Vitamin-D-Metaboliten das Immunsystem dramatisch beeinflussen können", sagt Professor Richard Mellanby.

Quelle:
medicalxpress.com

02/11/2020

haircoaching - In letzter Zeit gibt es nicht sehr viele Untersuchungen zum Auftreten von psychiatrischen Störungen und der Alopecia areata. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts gab es noch mehr Studien, vor allem im südeuropäischen Raum.
Spanische Wissenschaftler untersuchten in einer etwas älteren Studie* die Bedeutung psychosozialer Faktoren im Krankheitsverlauf und die psychischen Störungen, die die ästhetischen und sozialen Beeinträchtigungen des Haarausfalls mit sich bringen können.

Die psychische Komorbidität bei der Alopecia areata ist hoch, d.h. dass recht häufig Betroffene auch unter depressiven Zuständen, generalisierten Angststörungen, sozialen Phobien und Anpassungsstörungen leiden. Nicht selten tritt die Alopecia areata nach Stress bzw. kritischen Lebensereignissen auf, die vermutlich einen sog. Triggereffekt hervorrufen. Dagegen gibt es jedoch genügend Fälle, bei denen kein einzige stressverursachender Auslöser festgestellt werden konnte. Allerdings können bei schwerer Ausprägung des Krankheitsbildes, also komplettem Haarverlust, psychotherapeutische Ansätze und Soziotherapien hilfreich sein, um mit der Erkrankung den Alltag besser meistern zu können.

Allerdings werden diese Zusammenhänge unter Dermatologen bis heute kontrovers diskutiert. Während in Deutschland die immunologischen Aspekte der Erkrankung im Vordergrund stehen, sehen Wissenschaftler aus Spanien oder Italien einen klaren Zusammenhang zwischen Stress und dem ersten Auslösen der Erkrankung, sowie eine hohe Zahl von psychischen Begleiterkrankungen bzw. -erscheinungen. In den USA sind beide Seiten gleichermaßen vertreten.

Prof. Panconesi, Italien, entdeckte in den 1990er Jahren, dass Neuropeptide nicht nur psychoneurologische und endokrine Aktivitäten regulieren, sondern dass sie auch ein integraler Bestandteil innerer regulatorische Prozesse sind. Zumeist waren alle Persönlichkeitsstudien bei Alopecia areata uneinheitlich und widersprechen sich in ihren Ergebnissen. Eine Studie** dokumentierte ein Typ-A Verhalten, das durch Dominanz, Aggressivität, pathologischen Wettbewerb, Impulsivität, Ungeduld, den Wunsch, viele Ziele in kürzester Zeit zu erreichen, Hyperaktivität und Explosivität charakterisiert wurde. Italienische Studien sprechen von einem Mangel an emotionaler Ausdrucksfähigkeit. Vergleicht man alle bisherigen Studien, so lässt sich keine spezifische Persönlichkeit von Alopecia-Areata-Betroffenen beschreiben.

Quellen:

* https://www.karger.com/Article/Pdf/83090

** https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8975265

19/10/2020

haircoaching - Auch wenn es sich nur um ein sogenanntes Mausmodell handelt, gibt das Ergebnis eines Forscherteams aus Köln und Helsinki Hoffnung auf weitere Entschlüsselung der Zusammenhänge bei Haarwachstum der Maus und damit Rückschlüsse auf den Menschen.

Das Protein "Rictor" spielt offenbar eine Schlüsselrolle beim Zellstoffwechsel und für die Langlebigkeit von Stammzellen im Haarfollikel. Haarfollikelstammzellen sind für das Nachwachsen der Haare unerlässlich. Beschädigte Zellen werden ständig abtransportiert und erneuert. Mit den ca. 100 täglich ausfallenden Haaren werden auch etwa 500 Millionen Zellen abgestoßen. Das abgestoßene Gewebe wird durch Stammzellen ersetzt, die stark wachsend und langlebig sind.

Bislang war wenig über die Mechanismen bekannt, die für die Langlebigkeit dieser wichtigen Zellen verantwortlich sind. Die Studie1 zeigte, dass Stamm- und Tochterzellen sich bei den Stoffwechselmerkmalen unterscheiden. Erste Hinweise deuteten bei der Zellkultur auf "Rictor", eine wichtige Komponente des Signalwegs, der Prozesse des Zellstoffwechsels wie Wachstum, Energie- und Sauerstoffverbrauch regelt.

"In umfassenden Untersuchungen zeigte das Team, dass der Verlust der Stammzellfunktion im Haarfollikel mit einem Verlust der metabolischen Flexibilität einhergeht. Am Ende jedes Regenerationszyklus, in dem ein neues Haar generiert wird, kehrt ein Teil der Stammzellen in seine Stammzellnische und damit in einen gewissen metabolischen Ruhestand zurück."1

1 Quelle:
Nachrichten Informationsdienst Wissenschaft

05/10/2020

haircoaching - Über ein halbes Jahr leben wir nun schon weltweit mit dem neuen Corona-Virus. Seit einigen Monaten findet man im Netz vermehrt Meldungen, dass eine Erkrankung durch Covid-19 zu Haarausfall führt. Belegt ist es in keiner Weise, dass genau dieses Virus die Haare ausfallen lässt.
Wahrscheinlich ist eher folgendes:
Durch die massiven Geschehnisse im Körper nach einer Covid-19 Infektion wird ein diffuser Haarausfall ausgelöst. Dabei kommt es jedoch höchstens zu einer Auslichtung, nicht zur völligen Kahlheit. Wenn der virale Angriff verarbeitet ist, sprich der Mensch wieder genesen, sollte auch der Haarausfall nachlassen.
Sollte die Wissenschaft anderes herausfinden, werden wir euch natürlich auf dieser Plattform informieren.
Bleibt gesund!

28/09/2020

haarerkrankungen.de - Auf der Seite haarerkrankungen.de wird zu folgender Studie aufgerufen:

Das klinische Studienzentrum für Haut- und Haarforschung der Hautklinik der Charite Berlin und die Hautarztpraxis Dr. Uwe Schwichtenberg in Bremen-Vegesack bieten die Teilnahme an einer klinischen Studie zur Behandlung von Alopecia areata an.
Gesucht werden:
Männliche und weibliche Patienten zwischen 2 und 17 Jahren mit einer aktiven Alopecia Areata bei der 25% bis 95% der Kopfhaut betroffen sind

Teilnahmevoraussetzungen:
- Aktive Alopecia Areata die seit mindestens 6 Monaten und maximal seit 3 Jahren besteht
- 25% bis 95% der Kopfhaut sind betroffen
- Keine aktuelle lokale oder systemische Therapie

Studienablauf:
- Körperliche und dermatologische Untersuchung
- Die Studie dauert für jeden Teilnehmer bis zu 52 Wochen mit 6 Besuchen am Studienzentrum
- Anwendung eines Produktes auf der Kopfhaut

Wir bieten:
- Ärztliche Beratung und allgemeine körperliche Untersuchung
- Bereitstellung des Studienproduktes (Spraylösung)
- Eine angemessene Aufwandsentschädigung

Sie sind interessiert? Weitere Informationen und persönliche Beratungsgespräche:
Stichwort: Kreisrunder Haarausfall

Kontakt Charite Berlin:
hairberlin.com
Telefon 030 / 45 05 18 178 / -176 (AB)
crc-studien@charite.de

Kontakt Hautarztpraxis Dr. Schwichtenberg Bremen-Vegesack:
www.dr-schwichtenberg.de/grs/index.php
Telefon 04 21/ 66 32 82
info@derma-nord.de