Haarausfall Neuigkeiten

29/02/2020

Anzeige - Sind Männer das starke Geschlecht? Bei erblich bedingtem Haarausfall reagieren die Haarwurzeln überempfindlich - und das vermehrt bei Männern.
Mehr als 50 Prozent der Männer und circa 30 Prozent der Frauen leiden im Laufe ihres Lebens an einem erblich bedingten Haarausfall. Die Symptome sind verschieden: Männer haben eher mit den typischen Geheimratsecken zu kämpfen und verlieren vor allem Haare am Hinterkopf. Bei Frauen lichtet sich zunächst der Scheitel, was nach und nach sogar zu einem kahlen Streifen auf der Kopfmitte führen kann.

Das Testosteron ist Schuld
Wie bei so vielem spielen auch hier die Hormone eine wichtige Rolle. Allen voran das Testosteron, ein Sexualhormon aus der Gruppe der Androgene, das sowohl Männer als auch Frauen im Körper haben – Männer jedoch deutlich mehr. Gegen Testosteron können die Haarwurzeln, sogenannte Folikel, eine Überempfindlichkeit entwickeln. Die Folikel werden nicht mehr durchblutet und verkümmern. An diesen Stellen können dann keine Haare mehr nachwachsen, sie werden im Laufe der Zeit immer kahler.

Genetische Veranlagung betrifft nur die Haarfolikel
Diese Überempfindlichkeit der Haarfolikel gegen Testosteron ist erblich bedingt. In Zusammenspiel mit dem Hormon führt dies dann vor allem beim Mann zum Haarausfall. Hier spielen auch die Hormon-Konzentration und Schwankungen eine große Rolle. Auch das sorgt dafür, dass der Haarverlust bei Mann und Frau unterschiedlich ausgeprägt ist.

Unterschiedlicher Haarausfall bei Mann und Frau
Bei vielen Männern beginnt der Haarausfall schon im frühen Erwachsenenalter, unter Umständen bereits während der Pubertät. Dann ist der Testosteron-Spiegel besonders hoch und fördert den erblich bedingten Haarausfall. Er beginn mit den lichter werdenden seitlichen Stirnansätzen (sogenannte Geheimratsecken) und kann in einer Glatze enden, die nur von einem Haarkranz am unteren Hinterkopf begrenzt ist (die sogenannte Tonsur). Der weibliche Typ eines erblich bedingten Haarausfalls weist einen späteren Beginn auf, meistens während oder nach den Wechseljahren infolge der hormonellen Umstellung. Dann werden im weiblichen Körper nämlich weniger Östrogene produziert, und im Verhältnis ist der Testosteronspiegel höher – die Haarfolikel reagieren mit einer Überempfindlichkeit, die Haare fallen aus.

Dem Fortschreiten von erblich bedingtem Haarausfall entgegenwirken
Man kann das Wachstum der Haare bei erblich-hormonell bedingtem Haarausfall anregen und dem Fortschreiten des Haarausfalls entgegenwirken. Dafür eignet sich der wissenschaftlich anerkannte Wirkstoff Minoxidil. Der wird auf die Kopfhaut gegeben und erweitert dort die Blutgefäße. Dadurch verbessert sich die Blut- und Nährstoffversorgung der Haare bzw. Haarwurzeln. Die vorhandenen Haare werden gestärkt und das Wachstum neuer Haare angeregt. Erste Ergebnisse können nach ca. 4 Monaten sichtbar werden. Minoxidil ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, zum Beispiel Minoxidil BIO-H-TIN 50mg/ml für Männer, 3 x 60 ml kosten 49,90 € (UVP) und reichen für eine 3-monatige Anwendung.


Pflichttext:

Minoxidil BIO-H-TIN-Pharma 20 mg/ml Spray / Minoxidil BIO-H-TIN-Pharma 50 mg/ml Spray
Wirkstoff: Minoxidil
Anwendung: 20 mg/ml: Androgenet. Alopezie b. Frauen. 50 mg/ml: Androgenet. Alopezie b. Männern.
Enth.: Propylenglycol.  Packungsbeilage beachten.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
(MIN20_50/211118/LW)


Dies ist keine Markenempfehlung des Webseitenbetreibers, sondern eine Sortiments-Darstellung unseres Sponsoren-Partners BIO-H-TIN Pharma KG.

17/02/2020

Dresden - Vom 7. bis zum 9. Februar 2020 fand in Dresden der Kongress "Dermatologie kompakt & praxisnah" statt, eine Veranstaltung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen Dermatologen (BVDD). Dr. Uwe Schwichtenberg berichtet auf der Plattform haarerkrankungen.de über den Kongress und seinen Vortrag. In diesem Jahr nahmen rund 1.200 Dermatologinnen und Dermatologen teil. Lesen Sie den ganzen Bericht auf: haarerkrankungen.de

11/02/2020

haircoaching - Im Rahmen der Foto-Ausstellung von Rahel Welsen hält Jenny Latz einen Vortrag, in dem sie einen Bogen schlägt durch die kultur- und kunsthistorische Bedeutung von Haaren im Laufe der Geschichte und in den verschiedenen Ländern bis in die heutige Zeit von Werbung, Schönheitsoperationen und Social Media.
Ist es wirklich so wichtig, Haare zu haben oder nicht und warum? Immerhin lebt nicht nur heute eine boomende Industrie vom Haarausfall vieler Menschen. Immer wieder entstanden über die Jahrhunderte weltweit spezielle Berufe rund um Haare.
Doch auch in der Sprache haben Haare und kahle Köpfe von jeher eine Rolle gespielt. Dabei kommt der Humor nicht zu kurz, denn Jenny Latz hat gelernt, das Leben mit einem Augenzwinkern zu betrachten.

27/01/2020

Cambridge - Wenn Haare grau aussehen, so entsteht dieser optische Effekt durch den Verlust der Pigmentierung einiger oder vieler Haare. Jeder Haarfollikel hat ein genetisch festgelegtes Depot an Melanozyten-Stammzellen, aus denen sich Melano­zyten entwickeln, die den Farbstoff Melanin liefern. Im Laufe eines Lebens reduziert sich dieser Vorrat an Stammzellen. Sind sie vollständig aufgebraucht, werden die Haare weiß, also unpigmentiert. Es gibt viele Mythen und Märchen um das Ergrauen der Haare, vor allem in Zusammenhang mit Stress.
Ein Team von Forschern am Harvard Stem Cell Institute in Cambridge/Massachusetts hat den Einfluss von Stress an Mäusen systematisch untersucht und die Ergebnisse ihrer Studie* in Nature veröffentlicht. Sie fanden heraus, dass die drei Stressfaktoren, Schmerz, Bewegungseinschränkung und psychische Belastung zu einer Depigmentierung (fachmed. Achromotrichie) führten.

Die Forscher stellten jedoch fest, dass das bisher in Verdacht stehende Stresshormon Cortisol nicht für das Ergrauen verantwortlich sein kann, da die Entfernung der Nebennieren das stressbedingte Ergrauen nicht verhinderte. Auch eine Blockade des Immunsystems zeigte keine Wirkung. Dies schließt aus, dass der Stress eine Autoimmunerkrankung auslöst.


Quelle:
* Nature, Hyperactivation of sympathetic nerves drives depletion of melanocyte stem cells

26/11/2019

haircoaching - Die gofeminin.de GmbH hat sich entschieden, auf ihrer Informations-Plattform onmeda weniger Foren von Experten betreuen zu lassen. Dazu gehört leider auch das Forum Haarausfall. Die Tätigkeit der Beantwortung von Fragen Ratsuchender endet zum 30.11.2019!
Jenny Latz bedauert diese Entscheidung, da sie hierin einen weiteren Schritt der Verweigerung sieht, das unendliche Leid von Menschen mit Haarausfall wahrzunehmen und somit diese Betroffenen im Stich zu lassen.
Ab Dezember 2019 können sich alle Menschen mit Haarausfall nur noch direkt über diese Website mit Jenny Latz in Verbindung setzen. Sie ist auch weiterhin für euch da!
Für eure Fragen findet ihr verschiedene Formulare auf der Homepage unter:
BERATUNG
Jenny Latz: "Ich danke allen Besuchern und Usern des Forums für ihr Vertrauen. Mit großer Freude habe ich eure Fragen 12 Jahre lang beantwortet.
Aber alles geht mal zu Ende! Und manchmal muss das auch so sein, damit etwas Neues entstehen kann."

12/11/2019

USA - Das spezialisierte Pharmaunternehmen Cassiopea SpA entwickelt und vermarktet verschreibungspflichtige Medikamente mit neuartigen Wirkmechanismen, um bislang ungelöste, wesentliche dermatologische Erkrankungen zu behandeln. Nun gab das Unternehmen bekannt, dass die U.S. Food and Drug Administration (FDA) die eingereichte NDA zur Prüfung akzeptiert hat. Damit beantragt Cassiopea die Marketingrechte für Clascoteron 1% Creme zur Behandlung von Akne. Die FDA hat den 27. August 2020 als PDUFA-Datum (Entscheidungstermin) festgelegt.

Clascoteron ist ein neuer topischer Androgenrezeptor-Hemmer und wird von der FDA für die Behandlung von Akne in (in 1%) und bei fortgeschrittener Entwicklung für die Behandlung der androgenetischen Alopezie (in höherer Konzentration) geprüft. Obwohl der Wirkmechanismus nicht bekannt ist, machen Laboruntersuchungen Hoffnung, dass Clascoteron mit Androgenen, spezifisch Dihydrotestosteron (DHT), konkurrieren in der Bindung an die Androgenrezeptoren innerhalb der Talgdrüse und der Haarfollikel. Wegen der vermutlich lokalen Wirkung am Anwendungsort wäre das Risiko für nicht gewollte oder systemische Nebeneffekte minimiert.

Es bleibt die Entscheidung der FDA im August 2020 abzuwarten und auch, ob die Creme für Männer und Frauen gleichermaßen Anwendung finden wird.

Quelle:
Finanzen.ch

22/10/2019

Haircoaching - Brillengestelle, Flugzeugteile, künstliche Gelenke kommen heute schon aus dem 3D-Drucker. Wann wird es endlich auch neue Haare mithilfe der 3D-Drucktechnik geben? Diese Frage stellen sich vor allem Menschen, die unter Formen von Haarausfall leiden, bei denen die eigentliche "Haarfabrik" und der Haarfollikel zerstört oder geschrumpft sind, aber auch Männer, bei denen es keine Haare mehr gibt, die man bei einer Haartransplantation verpflanzen könnte. Hoffnung könnte dies auch für Betroffene mit vernarbenden Alopezien bedeuten.

16/10/2019

San Diego - Forscher am Sanford Burnham Prebys Medical Discovery Institute in San Diego liessen Haare auf der Haut von Nacktmäusen wachsen. Dabei verwendeten sie menschliche Stammzellen und kombinierten sie mit Zellen von Mäusen.
Der dafür wichtige Zelltyp wird als dermale Papille bezeichnet. Diese Zellen befinden sich im Haarfollikel und steuern das Haarwachstum, einschließlich Dicke, Länge und Wachstumszyklus. Die Stammzellen könne man laut Aussage der Forscher bei jeder Blutabnahme gewinnen. Nun soll die Methode auch beim Menschen getestet werden.

Quelle: Functional hair follicles grown from stem cells; Sanford Burnham Prebys Medical Discovery Institute

09/07/2019

haircoaching - Ist eine Patientin, ein Patient nach einer Haartransplantation wirklich zufriedener mit seinem Aussehen als vorher? Immer wieder wurde versucht, die Zufriedenheit von Patienten nach einer Haartransplantation zu erfassen. Leider mangelte es an geeigneten Bewertungsinstrumenten, um eine zuverlässige Einschätzung erfassen zu können. Der FACE-Q Fragebogen soll nach Aussage einer neuen Studie1 das richtige Bewertungsmittel sein.
Wie eine neue Studie aus China zeigt, können die Daten des FACE-Q dazu genutzt werden, um die Patienten vor der Transplantation besser aufzuklären und  unrealistische Erwartungen zu relativieren. Dieses Instrument wird bereits bei ästhetischen Gesichtskorrekturen verwendet und misst u.a. die Zufriedenheit mit dem Aussehen oder die gesundheitsbezogene Lebensqualität.
Offenbar hängt die Zufriedenheit bei Haartransplantationen weniger vom Geschlecht, Alter oder Familienstand ab. Je höher Einkommen und Bildungsgrad, um so größer war die Zufriedenheit mit der Haartransplantation .

Quelle:
Liu Y, Liu F, Qu Q, Fan ZX, Miao Y, Hu ZQ. Evaluating the Satisfaction of Patients Undergoing Hair Transplantation Surgery Using the FACE-Q Scales. Aesthetic Plast Surg. 2019 Jan 3.

11/06/2019

haircoaching - Nach verschiedenen Klagen in den USA gegen einen Hersteller von Finasterid haltigen Tabletten gegen den erblichen Haarausfall beim Mann sind nun auch in Deutschland insgesamt drei Kläger vor Gericht gezogen. Es könnte zumindest ein Musterprozess werden.
Ein 36-Jähriger klagt wegen Impotenz und starken Schmerzen im Unterleib vor dem Landgericht Paderborn auf Schadensersatz und Schmerzensgeld. Die beiden anderen Prozesse laufen vor den Landgerichten Berlin und Stuttgart. Es bleibt abzuwarten, ob Finasterid als Pille gegen Haarausfall vom Markt genommen werden muss oder nicht.

In einem Interview mit Medscape äußerte sich der Haarexperte, Prof. Hans Wolff, LMU München im Jahr 2014 noch kritisch gegenüber den von Finasterid-Gegnern vorgebrachten Argumenten. Hier geht es zum Interview: MEDSCAPE