Haarausfall Neuigkeiten

04/01/2021

haircoaching - Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass Jenny Latz für Haarausfall-Beratungen eine kompetente und engagierte Nachfolgerin gefunden hat. Frau Sabine Wirth hat ab dem 1. Oktober 2020 die Beratungsgespräche übernommen. Es erleichtert Jenny den Rückzug, von Haarausfall Betroffene zukünftig bei ihr in guten Händen zu wissen.
Jenny Latz kann sich somit auf den Bereich der Informationsrecherche für euch konzentrieren. Sie wird euch also auch weiterhin auf dieser Homepage über alle wichtigen Neuerungen zu Haarausfall auf dem laufenden halten.
Lerne jetzt Sabine Wirth kennen: BERATUNG

20/11/2020

haircoaching - (Auszug aus dem Abstract von Dr. Andreas Finner1, Übersetzung und Zusammenfassung von Jenny Latz) Die Haartransplantation ist eine wichtige Behandlungsmethode bei fortgeschrittenem erblichen und inaktivem vernarbendem Haarausfall.
Bei der Standardtechnik wurde ein Hautstreifen mit mehreren Haarfollikeln entnommen und unter dem Mikroskop unterteilt. Diese Methode wird als Follicular Unit Transplantation (FUT) bezeichnet. Die wachsende Popularität der direkten Entnahme von jeder einzelnen FU, d.h. follikuläre Einheit mit Haarfollikel, mit Follicular Unit Excision (FUE) bezeichnet, hat die Frage aufgeworfen, ob die lineare Entnahme von Hautstreifen noch relevant ist.
Um den Unterschied zu demonstrieren wurden beide Entnahmetechniken bei einem typischen Patienten durchgeführt. Die Transplantatqualität wurde bewertet und verglichen. Die Dichte von FU im Spenderbereich wurde vor der Operation digital vermessen. Die mögliche Maximalausbeute von FU-Transplantaten sowie die Größe der Narbe und die Entnahmelänge wurden für die verschiedenen Szenarien von FUT, FUE und einer Kombination von beiden eingeschätzt.
Bei diesem Patienten war der Transplantatqualitätsindex von FUT-Transplantaten höher als bei FUE-Transplantaten. Der maximale Transplantatsgewinn wäre in FUT am höchsten in Kombination mit einem zweiten FUT oder FUE und niedriger allein in FUE. Die berechnete Größe der Narbe und die Länge ist im linearen FUT-Vergleich geringer als bei FUE.

Fazit:
Beide Entnahmetechniken haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Beim linearen FUT, werden die Transplantate unter dem Mikroskop präpariert mit direkter Sicht. Besonders bei feinem Haar, kann dies die Zerteilung reduzieren und die Transplantate können mehr den Follikel umgebende Strukturen und Fettgewebe enthalten. Daher sind FUT-Transplantate oft robuster. Dies kann möglicherweise zu besserem Wachstum und mehr Fülle führen. Da die lineare FUT-Entnahme im sichersten Teil des Spenderbereichs erfolgen kann und nicht zu punktgenauen Narben führt, ergibt sie eine höhere Ausbeute und Sicherheitsmarge bei Patienten mit einem potenziell engen Spendergebiet.

Bei FUE beinhaltet die Entnahme einen blinden Schnitt und kraftvolle Extraktion, die zur Zerteilung von Follikeleinheiten führen und anfällige Transplantate entblößen kann, vor allem bei feinen Haaren und spreizenden FU. Bei vielen Patienten kann es sein, dass die Transplantatausbeute von FUE allein nicht ausreicht, wenn die Sicherheitszone eingehalten wird und eine Zuvielentnahme vermieden wird.
Sowohl lineares FUT als auch selektives FUE haben spezifische Indikationen. Eine Kombination kann die beste Möglichkeit sein bei fortgeschrittenen Stadien der Alopezie. Das würde bestes Handeln im Interesse des Patienten bedeuten, der Haarchirurg sollte beide Techniken beherrschen und die am besten geeignete Methode basierend auf einzelnen Kriterien empfehlen.

Quelle:
1 Andreas Finner, Trichomed Hair Medicine and Hair Transplantation, Berlin, Germany, 11th World Congress, Hair Research, Sitges, Barcelona, April 24th - 27th, 2019

19/10/2020

haircoaching - Auch wenn es sich nur um ein sogenanntes Mausmodell handelt, gibt das Ergebnis eines Forscherteams aus Köln und Helsinki Hoffnung auf weitere Entschlüsselung der Zusammenhänge bei Haarwachstum der Maus und damit Rückschlüsse auf den Menschen.

Das Protein "Rictor" spielt offenbar eine Schlüsselrolle beim Zellstoffwechsel und für die Langlebigkeit von Stammzellen im Haarfollikel. Haarfollikelstammzellen sind für das Nachwachsen der Haare unerlässlich. Beschädigte Zellen werden ständig abtransportiert und erneuert. Mit den ca. 100 täglich ausfallenden Haaren werden auch etwa 500 Millionen Zellen abgestoßen. Das abgestoßene Gewebe wird durch Stammzellen ersetzt, die stark wachsend und langlebig sind.

Bislang war wenig über die Mechanismen bekannt, die für die Langlebigkeit dieser wichtigen Zellen verantwortlich sind. Die Studie1 zeigte, dass Stamm- und Tochterzellen sich bei den Stoffwechselmerkmalen unterscheiden. Erste Hinweise deuteten bei der Zellkultur auf "Rictor", eine wichtige Komponente des Signalwegs, der Prozesse des Zellstoffwechsels wie Wachstum, Energie- und Sauerstoffverbrauch regelt.

"In umfassenden Untersuchungen zeigte das Team, dass der Verlust der Stammzellfunktion im Haarfollikel mit einem Verlust der metabolischen Flexibilität einhergeht. Am Ende jedes Regenerationszyklus, in dem ein neues Haar generiert wird, kehrt ein Teil der Stammzellen in seine Stammzellnische und damit in einen gewissen metabolischen Ruhestand zurück."1

1 Quelle:
Nachrichten Informationsdienst Wissenschaft

05/10/2020

haircoaching - Über ein halbes Jahr leben wir nun schon weltweit mit dem neuen Corona-Virus. Seit einigen Monaten findet man im Netz vermehrt Meldungen, dass eine Erkrankung durch Covid-19 zu Haarausfall führt. Belegt ist es in keiner Weise, dass genau dieses Virus die Haare ausfallen lässt.
Wahrscheinlich ist eher folgendes:
Durch die massiven Geschehnisse im Körper nach einer Covid-19 Infektion wird ein diffuser Haarausfall ausgelöst. Dabei kommt es jedoch höchstens zu einer Auslichtung, nicht zur völligen Kahlheit. Wenn der virale Angriff verarbeitet ist, sprich der Mensch wieder genesen, sollte auch der Haarausfall nachlassen.
Sollte die Wissenschaft anderes herausfinden, werden wir euch natürlich auf dieser Plattform informieren.
Bleibt gesund!

31/08/2020

Haircoaching - Bisher war die Anwendung der beiden wesentlichen Wirkstoffe gegen die androgenetische Alopezie eindeutig:
Finasterid wird als Pille für Männer verabreicht, während Minoxidil äußerlich angewendet wird.

Nun gibt es Überlegungen, die Anwendung beider Wirkstoffe zu erweitern. Weltweit wird in kleineren Studien geprüft, wie Minoxidil innerlich und Finasterid äußerlich eingesetzt werden können und wie sich dies auf die Wirksamkeit auswirkt.
Auf der Seite haarerkrankungen.de findet sich ein ausführlicher Bericht unter folgendem Link: Aktuelle Studien zum Thema Haarausfall

29/07/2020

medizin-transparent.at - Es stellte sich schon immer die Frage, was dran ist an dem viel gepriesenen Koffein als Wirkstoff gegen Haarausfall. Die Webseite Medizin-Transparent.at ist ein Service des Departments für evidenzbasierte Medizin und Evaluation an der Donau-Universität Krems sowie von Cochrane Österreich. Eine sehr interessante Plattform, auf der man kostenlos Fragen stellen kann zu gesundheitsrelevanten Behauptungen.
Was bringt uns also Koffein als Waffe gegen Haarausfall?
Medizin-Transparent kommt zu folgendem Ergebnis:

Koffein kann in die Haarwurzel eindringen und dort die Wachstumsphase der Haare verlängern – zumindest wenn der Haarausfall erblich bedingt ist (androgenetische Alopezie). Darauf deuten zumindest Studien aus dem Labor hin. Ob Koffein-Shampoo oder andere kosmetische Produkte mit Koffeine Frauen und Männern mit erblich bedingtem Haarausfall helfen, ist dadurch noch nicht gesagt. Vertrauenswürdige Forschung fehlt bisher.
Quelle: Medizin-Transparent

20/07/2020

haircoaching - Damit Haare gut wachsen können, braucht es eine gesunde Kopfhaut. Eine gerötete oder entzündete Kopfhaut kann dazu beitragen, dass die Haarfollikel gestört werden und es zu einem Haarausfall kommt.

Die seborrhoische Dermatitis, auch bekannt als seborrhoisches Ekzem, ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit schuppendem Hautausschlag, der oft vor allem am Kopf auftritt. Es kommt zu einer verstärkten Talgproduktion und zur vermehrten Besiedlung mit Malassezia-Hefen, so dass es zu Ekzemen und Entzündungen kommen kann.

Ein seborrhoisches Ekzem tritt oft zusammen mit einer androgenetischen Alopezie auf; ist nicht ansteckend und nicht gesundheitsgefährdend. Es kann jedoch den Betroffenen psychisch belasten, vor allem der auftretende Juckreiz werden als unangenehm empfunden.

Über die individuelle Behandlung sollte der Hautarzt entscheiden. In der Regel werden Antipilzmittel, kortisonhaltige Cremes und antimykotische Shampoos empfohlen, um die Entzündung und Schuppenbildung zu mildern. Antibiotika machen nur Sinn, wenn eine Infektion durch Bakterien vorliegt. Dies ist meist dann der Fall, wenn sich Betroffene häufig an der Kopfhaut kratzen und es zu Entzündungen und Blutungen kommt.

In vielen Fällen ist das seborrhoische Ekzem chronisch. Stress, Schlafdefizit und Kälte verstärken das Ekzem, während Sonne und Wärme häufig eine Verbesserung bringen. Auch von einer Umstellung auf überwiegend basische Ernährung sollen Betroffene profitieren. Entgegen vielen Behauptungen kommt es nie zu völliger Kahlheit!

29/02/2020

Anzeige - Sind Männer das starke Geschlecht? Bei erblich bedingtem Haarausfall reagieren die Haarwurzeln überempfindlich - und das vermehrt bei Männern.
Mehr als 50 Prozent der Männer und circa 30 Prozent der Frauen leiden im Laufe ihres Lebens an einem erblich bedingten Haarausfall. Die Symptome sind verschieden: Männer haben eher mit den typischen Geheimratsecken zu kämpfen und verlieren vor allem Haare am Hinterkopf. Bei Frauen lichtet sich zunächst der Scheitel, was nach und nach sogar zu einem kahlen Streifen auf der Kopfmitte führen kann.

Das Testosteron ist Schuld
Wie bei so vielem spielen auch hier die Hormone eine wichtige Rolle. Allen voran das Testosteron, ein Sexualhormon aus der Gruppe der Androgene, das sowohl Männer als auch Frauen im Körper haben – Männer jedoch deutlich mehr. Gegen Testosteron können die Haarwurzeln, sogenannte Folikel, eine Überempfindlichkeit entwickeln. Die Folikel werden nicht mehr durchblutet und verkümmern. An diesen Stellen können dann keine Haare mehr nachwachsen, sie werden im Laufe der Zeit immer kahler.

Genetische Veranlagung betrifft nur die Haarfolikel
Diese Überempfindlichkeit der Haarfolikel gegen Testosteron ist erblich bedingt. In Zusammenspiel mit dem Hormon führt dies dann vor allem beim Mann zum Haarausfall. Hier spielen auch die Hormon-Konzentration und Schwankungen eine große Rolle. Auch das sorgt dafür, dass der Haarverlust bei Mann und Frau unterschiedlich ausgeprägt ist.

Unterschiedlicher Haarausfall bei Mann und Frau
Bei vielen Männern beginnt der Haarausfall schon im frühen Erwachsenenalter, unter Umständen bereits während der Pubertät. Dann ist der Testosteron-Spiegel besonders hoch und fördert den erblich bedingten Haarausfall. Er beginn mit den lichter werdenden seitlichen Stirnansätzen (sogenannte Geheimratsecken) und kann in einer Glatze enden, die nur von einem Haarkranz am unteren Hinterkopf begrenzt ist (die sogenannte Tonsur). Der weibliche Typ eines erblich bedingten Haarausfalls weist einen späteren Beginn auf, meistens während oder nach den Wechseljahren infolge der hormonellen Umstellung. Dann werden im weiblichen Körper nämlich weniger Östrogene produziert, und im Verhältnis ist der Testosteronspiegel höher – die Haarfolikel reagieren mit einer Überempfindlichkeit, die Haare fallen aus.

Dem Fortschreiten von erblich bedingtem Haarausfall entgegenwirken
Man kann das Wachstum der Haare bei erblich-hormonell bedingtem Haarausfall anregen und dem Fortschreiten des Haarausfalls entgegenwirken. Dafür eignet sich der wissenschaftlich anerkannte Wirkstoff Minoxidil. Der wird auf die Kopfhaut gegeben und erweitert dort die Blutgefäße. Dadurch verbessert sich die Blut- und Nährstoffversorgung der Haare bzw. Haarwurzeln. Die vorhandenen Haare werden gestärkt und das Wachstum neuer Haare angeregt. Erste Ergebnisse können nach ca. 4 Monaten sichtbar werden. Minoxidil ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, zum Beispiel Minoxidil BIO-H-TIN 50mg/ml für Männer, 3 x 60 ml kosten 49,90 € (UVP) und reichen für eine 3-monatige Anwendung.


Pflichttext:

Minoxidil BIO-H-TIN-Pharma 20 mg/ml Spray / Minoxidil BIO-H-TIN-Pharma 50 mg/ml Spray
Wirkstoff: Minoxidil
Anwendung: 20 mg/ml: Androgenet. Alopezie b. Frauen. 50 mg/ml: Androgenet. Alopezie b. Männern.
Enth.: Propylenglycol.  Packungsbeilage beachten.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
(MIN20_50/211118/LW)


Dies ist keine Markenempfehlung des Webseitenbetreibers, sondern eine Sortiments-Darstellung unseres Sponsoren-Partners BIO-H-TIN Pharma KG.

17/02/2020

Dresden - Vom 7. bis zum 9. Februar 2020 fand in Dresden der Kongress "Dermatologie kompakt & praxisnah" statt, eine Veranstaltung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen Dermatologen (BVDD). Dr. Uwe Schwichtenberg berichtet auf der Plattform haarerkrankungen.de über den Kongress und seinen Vortrag. In diesem Jahr nahmen rund 1.200 Dermatologinnen und Dermatologen teil. Lesen Sie den ganzen Bericht auf: haarerkrankungen.de

11/02/2020

haircoaching - Im Rahmen der Foto-Ausstellung von Rahel Welsen hält Jenny Latz einen Vortrag, in dem sie einen Bogen schlägt durch die kultur- und kunsthistorische Bedeutung von Haaren im Laufe der Geschichte und in den verschiedenen Ländern bis in die heutige Zeit von Werbung, Schönheitsoperationen und Social Media.
Ist es wirklich so wichtig, Haare zu haben oder nicht und warum? Immerhin lebt nicht nur heute eine boomende Industrie vom Haarausfall vieler Menschen. Immer wieder entstanden über die Jahrhunderte weltweit spezielle Berufe rund um Haare.
Doch auch in der Sprache haben Haare und kahle Köpfe von jeher eine Rolle gespielt. Dabei kommt der Humor nicht zu kurz, denn Jenny Latz hat gelernt, das Leben mit einem Augenzwinkern zu betrachten.