Haarausfall Neuigkeiten

30/04/2019

Anzeige - Sind Männer das starke Geschlecht? Bei erblich bedingtem Haarausfall reagieren die Haarwurzeln überempfindlich - und das vermehrt bei Männern.
Mehr als 50 Prozent der Männer und circa 30 Prozent der Frauen leiden im Laufe ihres Lebens an einem erblich bedingten Haarausfall. Die Symptome sind verschieden: Männer haben eher mit den typischen Geheimratsecken zu kämpfen und verlieren vor allem Haare am Hinterkopf. Bei Frauen lichtet sich zunächst der Scheitel, was nach und nach sogar zu einem kahlen Streifen auf der Kopfmitte führen kann.

Das Testosteron ist Schuld
Wie bei so vielem spielen auch hier die Hormone eine wichtige Rolle. Allen voran das Testosteron, ein Sexualhormon aus der Gruppe der Androgene, das sowohl Männer als auch Frauen im Körper haben – Männer jedoch deutlich mehr. Gegen Testosteron können die Haarwurzeln, sogenannte Folikel, eine Überempfindlichkeit entwickeln. Die Folikel werden nicht mehr durchblutet und verkümmern. An diesen Stellen können dann keine Haare mehr nachwachsen, sie werden im Laufe der Zeit immer kahler.

Genetische Veranlagung betrifft nur die Haarfolikel
Diese Überempfindlichkeit der Haarfolikel gegen Testosteron ist erblich bedingt. In Zusammenspiel mit dem Hormon führt dies dann vor allem beim Mann zum Haarausfall. Hier spielen auch die Hormon-Konzentration und Schwankungen eine große Rolle. Auch das sorgt dafür, dass der Haarverlust bei Mann und Frau unterschiedlich ausgeprägt ist.

Unterschiedlicher Haarausfall bei Mann und Frau
Bei vielen Männern beginnt der Haarausfall schon im frühen Erwachsenenalter, unter Umständen bereits während der Pubertät. Dann ist der Testosteron-Spiegel besonders hoch und fördert den erblich bedingten Haarausfall. Er beginn mit den lichter werdenden seitlichen Stirnansätzen (sogenannte Geheimratsecken) und kann in einer Glatze enden, die nur von einem Haarkranz am unteren Hinterkopf begrenzt ist (die sogenannte Tonsur). Der weibliche Typ eines erblich bedingten Haarausfalls weist einen späteren Beginn auf, meistens während oder nach den Wechseljahren infolge der hormonellen Umstellung. Dann werden im weiblichen Körper nämlich weniger Östrogene produziert, und im Verhältnis ist der Testosteronspiegel höher – die Haarfolikel reagieren mit einer Überempfindlichkeit, die Haare fallen aus.

Dem Fortschreiten von erblich bedingtem Haarausfall entgegenwirken
Man kann das Wachstum der Haare bei erblich-hormonell bedingtem Haarausfall anregen und dem Fortschreiten des Haarausfalls entgegenwirken. Dafür eignet sich der wissenschaftlich anerkannte Wirkstoff Minoxidil. Der wird auf die Kopfhaut gegeben und erweitert dort die Blutgefäße. Dadurch verbessert sich die Blut- und Nährstoffversorgung der Haare bzw. Haarwurzeln. Die vorhandenen Haare werden gestärkt und das Wachstum neuer Haare angeregt. Erste Ergebnisse können nach ca. 4 Monaten sichtbar werden. Minoxidil ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, zum Beispiel Minoxidil BIO-H-TIN 50mg/ml für Männer, 3 x 60 ml kosten 49,90 € (UVP) und reichen für eine 3-monatige Anwendung.


Pflichttext:

Minoxidil BIO-H-TIN-Pharma 20 mg/ml Spray / Minoxidil BIO-H-TIN-Pharma 50 mg/ml Spray
Wirkstoff: Minoxidil
Anwendung: 20 mg/ml: Androgenet. Alopezie b. Frauen. 50 mg/ml: Androgenet. Alopezie b. Männern.
Enth.: Propylenglycol.  Packungsbeilage beachten.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
(MIN20_50/211118/LW)


Dies ist keine Markenempfehlung des Webseitenbetreibers, sondern eine Sortiments-Darstellung unseres Sponsoren-Partners BIO-H-TIN Pharma KG.

09/04/2019

haircoaching - Im Jahr 2017 untersuchte eine Forschergruppe aus den USA mögliche Zusammenhänge zwischen Hepatitis-Impfungen und der Alopecia areata. Die Forscher verfolgten bei dieser Studie das Ziel, den möglichen Zusammenhang zwischen der Alopecia areata und der Exposition durch Hepatitis-B-Virus (HBV) aufgrund einer Impfung zu untersuchen.
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IMPFUNG-ALOPECIA-AREATA

02/04/2019

haircoaching - Am letzten Wochenende im März fanden die Beauty und die TopHair in Düsseldorf statt. Ich war als Bloggerin akkreditiert und durfte mir eine grandiose und professionelle Show von Herrn Glööckler anschauen. Die Perücken in der Show, die ihr im Video seht, sind allerdings nicht die, die von Harald Glööckler entworfen, bei gfh zum Verkauf stehen.

02/04/2019

Pennsylvania - Forscher der Perelman School of Medicine der University of Pennsylvania haben herausgefunden, warum wir an Armen und Beinen Haare haben, aber zum Beispiel nicht an Handinnenflächen und Fußsohlen. Sie entdeckten, dass bei der Entwicklung haarloser Haut ein natürlich vorkommender Inhibitor, das Protein DKK2, einen Signalweg blockiert, von dem das Haarwachstum gesteuert wird.

In einer Studie konnten sie nachweisen, dass die Haut in haarlosen Regionen einen Inhibitor produziert, der WNT, den o.g. Signalweg daran hindert, seinen Job zu machen. Bei dem Protein handelt sich um ein Gen, das in embryonalen und erwachsenen Geweben vorkommt. Nach Entfernung von Gen DKK2 begannen bei Mäusen die Haare in normalerweise haarlosen Hautregionen wieder zu wachsen.

Ferner fand man Hinweise darauf, dass die Produktion von DKK2 in bestimmten Hautregionen während der Evolution verändert wurde, um haarlose oder haarige Haut je nach den Bedürfnissen des Lebewesens zu bilden. Dies könnte zu neuen Ansätzen bei der Behandlung von Haarausfall führen. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Cell Reports veröffentlicht.

Lies mehr dazu HIER

02/04/2019

haircoaching - In den letzten Wochen erhielten wir verschiedene Nachfragen von Betroffenen, denen von ihrem Hautarzt gesagt wurde, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn alle Haarausfall betreffenden Leistungen als Kassenleistung abschaffen wolle, auch die jährliche Zuzahlung zur Perücke werde gestrichen.

Dabei handelt es sich um ein Gerücht, das unverantwortlicherweise von einem oder mehreren Hautärzten in die Welt gesetzt wurde. Wir haben beim BVZ, dem Bundesverband der Zweithaar-Spezialisten e.V., nachgefragt und bestätigt bekommen, dass dies totaler Unsinn ist, der hier verbreitet wird.

Es gab lediglich einen Beschluss im gemeinsamen Bundesausschuss, dass die beiden Kortisonwirkstoffe Betamethasonacetat und Triamcinolon bei der Behandlung des kreisrunden Haarausfalls ab 2019 zu den sogenannten Lifestyle-Arzneimitteln zählen und nicht mehr zulasten der GKV verordnet werden dürfen.

Perücken werden auch weiterhin bezuschusst nach den Regelungen, die der BVZ im Jahr 2014 mit den Kassen vereinbart hat. Siehe hierzu: Perückenerstattung

Den Beschluss zu den beiden genannten Wirkstoffen findest du hier: g-ba-Behandlung-Alopecia-areata

28/02/2019

Bamberg - Zytostatika, die in der Krebstherapie eingesetzt werden, zerstören nicht nur Tumorzellen, sondern auch andere schnell wachsende und sich häufig teilende Zellen, wie die der gesunden Haarwurzel.
Eine der ersten Fragen, die immer wieder auftaucht: Wachsen meine Haare nach der Behandlung wieder nach?

Da bei einer Chemotherapie die Haarfollikel nicht zerstört werden, setzt das Haarwachstum bei fast allen Krebspatienten etwa 3 Monate nach der Behandlung wieder ein. Aber auch dann benötigt man etwas Geduld, denn Haare wachsen etwa einen Zentimeter pro Monat. Dieser Prozess lässt sich nicht beschleunigen – auch nicht mit ständigem Nachschneiden der Haare, damit sie kräftiger wachsen. Denn das Haar wächst nicht an der Spitze sondern von der Wurzel her!

Eine Möglichkeit, gesundes Haarwachstum anzuregen, ist eine ausgewogene Ernährung und das Vermeiden von Stress.
Durchblutungsfördernde Mittel, wie Shampoos und Tinkturen, wären hier kontraproduktiv, genauso das Verabreichen von hohen Dosen sogenannter Radikalenfänger, wie Vitamin C oder E.
Dagegen spielt Vitamin H eine wichtige Rolle für die Erneuerung und Qualität von Haaren und Nägeln. Da Vitamin H an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt ist, fördert es den Aufbau von Keratin – dem Hauptbestandteil von Haaren und Nägeln und verbessert deren Struktur und Qualität. Es unterstützt die Bildung weiterer Haarstränge, wodurch das einzelne Haar dicker wird. Allerdings ist eine hoch dosierte Zufuhr von Vitamin H weder über die Ernährung noch durch Nahrungsergänzungsmittel möglich. Dies gelingt nur mit Arzneimitteln, wie sie Sie in der Apotheke erhalten, z.B. BIO-H-TIN Vitamin H, 2,5 mg.

TIPP: Da Vitamin H nur auf nachwachsende Haare und Nägel wirkt, empfiehlt es sich, eine entsprechende Kur bereits während der Chemotherapie zu beginnen.


PFLICHTTEXT

BIO-H-TIN® Vitamin H 2,5 mg Tabletten               

Wirkstoff: Biotin

Anw.: Prophylaxe und Therapie von Biotin-Mangelzuständen.

Enth. Lactose.  Gebrauchsinfo. beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
(BHT/20121116/LW)


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21/02/2019

haircoaching - Bei der Autoimmunerkrankung Myelofibrose kommt auch das Mittel Ruxolitinib zur Anwendung. Eine Patientin mit Myelofibrose und Alopecia areata berichtet über ihre Erfahrungen zum Haarwuchs unter der Behandlung mit Ruxolitinib in meinem Blog. Ich danke ihr herzlich, dass sie bereit ist, ihre Erfahrungen mit euch zu teilen.
An dieser Stelle möchte ich jedoch darauf hinweisen, dass sie das Mittel gegen die Myelofibrose, eine schwere Autoimmunerkrankung bekommt. Die Anwendung bei der Alopecia areata alleine wird als sehr kritisch betrachtet wegen der nicht unerheblichen Nebenwirkungen. Dieser Erfahrungsbericht stellt außerdem keine statistische Bewertung der Wirksamkeit von Ruxolitinib bei der Areata dar.
Im Blog könnt ihr euch unter der Kommentarfunktion direkt mit ihr austauschen! Hier geht es zum Blog-Artikel:
RUXOLITINIB

19/02/2019

haircoaching - Die Kühlung der Kopfhaut kann offenbar die vor allem von Frauen gefürchtete Nebenwirkung der Chemotherapie, den Haarausfall deutlich reduzieren.

Das System wurde ursprünglich in Schweden (Dignicap) entwickelt und wird mittlerweile von einigen Firmen in unterschiedlichen Varianten vertrieben. Es handelt sich um eine Kappe, die die Kopfhaut kühlt. Die Abkühlung der Kopfhaut führt dazu, dass sich die darunter liegenden Blutgefässe verengen, so dass die Zytostatika schlechter an diese Stellen vordringen können. Die biochemischen Prozesse an den gekühlten Stellen werden verlangsamt, was dazu beiträgt, dass die zerstörerische Wirkung der Arznei an dieser Stelle weniger stark ausfällt.

2017 hat die US-Medizin-Aufsichtsbehörde, FDA die Dignicap zum Einsatz bei allen soliden Tumorerkrankungen bewilligt, da die Wirksamkeit erwiesen sei. Allerdings sei die Kühlkappe bei der Behandlung von Kindern, bei gewissen Krebsarten sowie gewissen Chemotherapien nicht empfohlen. Die Methode der Kühlkappe wird derzeit vorwiegend bei Brustkrebs-Patientinnen eingesetzt.

Eine Studie von Forschern der University of California und der Mount Sinai School of Medicine in New York konnte bei ca. 30% der Testpersonen einen geringeren Verlust von Haaren nachweisen.

19/02/2019

Udine, Italien - Lichen planopilaris, kurz LPP genannt ist eine Haut-Erkrankung, die durch eine chronische lymphozytäre Entzündung hervorgerufen wird. Diese Entzündung kann zu einer teilweisen Zerstörung von Haarfollikeln führen und eine sogenannte vernarbende Alopezie hervorrufen. Ähnlich der Alopecia areata sind die Hauptakteure T-Lymphozyten und es kann zu fleckförmigen Arealen von Haarausfall kommen. Der eigentliche Verursacher ist allerdings noch nicht bekannt. LPP tritt bei Frauen häufiger als bei Männern und meist im Alter von 30 bis 60 Jahren. Im Gegensatz zu anderen vernarbenden Alopezien klagen Patienten mit LPP nicht selten in akuten Phasen über Schmerzen und/oder Brennen.

Für eine gute Diagnose ist es wichtig, mittels dermoskopischer und histologischer Untersuchungsmethoden LPP vom Lupus erythematodes, Folliculitis decalvans, der Alopecia areata und zikatricialer Alopezie zu unterscheiden. Als typisch für LPP betrachten Fachleute eine Art "Kragen" am Haarschafts. In der Folge können weiße Punkte, sogenannte Pili torti entstehen, Verlust von Follikelöffnungen, weiße oder gerötete Bereiche und Haarbüschel.

Forscher vom Department of Experimental and Clinical Medicine, Institute of Dermatology, University of Udine, in Italien haben im Jahr 2018 einen vergleichenden Überblick der bislang veröffentlichten Studien zur Behandlung von LPP publiziert, den du unter dem folgenden Link nachlesen kannst:
THERAPIE-LICHEN-PLANOPILARIS

12/02/2019

Korea - In der Regel wachsen die Haare nach Ende einer Chemotherapie wieder nach. Bisher weiß man allerdings nur wenig über andauernden Haarausfall. Wissenschaftler aus Korea und den USA untersuchten in einer prospektiven Kohortenstudie 61 Frauen mit frühem bis fortgeschrittenem Brustkrebs, die an der Brustkrebsklinik am Samsung Medical Center in Seoul, Korea, von Februar 2012 bis Juli 2013 mit einer adjuvanten Chemotherapie (CTX) behandelt wurden. Ihre Haarfülle und -dicke wurde vor Beginn der Behandlung gemessen und drei Jahre lang beobachtet.

Sechs Monate nach der Chemotherapie klagten 40 Prozent der Brustkrebspatientinnen und nach drei Jahren sogar 42,3 Prozent über mangelndes Haarwachstum. Demnach kann eine Behandlung mit Zytostatika, zumindest bei einer Taxan-basierten CTX, auch dauerhaft zu Haarverlust führen.
Bei den meisten Frauen wuchsen die Haare nicht mehr vollständig nach. 75 Prozent der Frauen berichteten nach drei Jahren über dünnes Haar, 53,9 Prozent über vermindertes Haarvolumen, über allgemeinen Haarausfall und graues Haar jeweils 34,6 Prozent.

Dauerhafter CTX-induzierter Haarverlust ist nach Ansicht der Forscher eine häufige Nebenwirkung bei Brustkrebspatientinnen. Die Ärzte sollten die Frauen vor der Therapie aufklären und unterstützende Maßnahmen anbieten, um die Lebensqualität zu verbessern.

Quelle:
US National Library of Medicine National Institutes of Health
Oncologist. 2018 Aug 17. pii: theoncologist.2018-0184. doi: 10.1634/theoncologist.2018-0184.