Rote-Hand-Brief zu Finasterid

Mi, 07/11/2018 - 18:15

Die Warnungen vor einer bedenkenlosen Einnahme von Finasterid gegen die androgenetische Alopezie beim Mann mehren sich.
In Absprache mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und den Herstellern finasteridhaltiger Arzneimittel warnt die Ärztekammer in einem Rote-Hand-Brief an die Ärzte vor Nebenwirkungen der Einnahme von Finasterid, insbesondere dem „Risiko einer sexuellen Dysfunktion, die nach Absetzen der Therapie länger als zehn Jahr fortbestehen kann“.
Außerdem sollen Ärzte ihre Patienten darauf hinweisen, dass es zu Stimmungsänderungen bis hin zu Depression und Suizidgedanken kommen könne. Bislang war lediglich von „depressiver Verstimmung“ die Rede. Auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur musste nun auch „Angst“ als Nebenwirkung in den Beipackzettel von Finasterid aufgenommen werden.
Weitere Informationen finden sich hier: ROTE-HAND-BRIEF

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