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Lösungen bei kreisrundem Haarausfall

 

Die meisten Therapien führen bei mehr bei bis zu 50% der Betroffenen zu einer Wiederbehaarung. Man kann nicht von vornherein sagen, auf welche Therapieform der Patient anspricht. Jedem Betroffenen ist zu raten, nicht den Mut zu verlieren, wenn die erste Behandlung versagt, sondern es auch mit weiteren Therapien zu versuchen.

 

Kortison

Die äußerliche Behandlung mit Kortison in Form von Salben oder Lotionen bei kleineren kahlen Stellen ist durchaus erfolgversprechend.

 

Zink

Die Zinktherapie will das Immunsystem stabilisieren. Für diese Therapie stehen verschiedene Präparate zur Verfügung, die sich in ihrer Wirksamkeit jedoch teilweise erheblich unterscheiden . Es muss nicht unbedingt ein Zinkmangel vorliegen, um einem Patienten mit kreisrundem Haarausfall ein Zinkpräparat zu verabreichen.

 

DCP

Am erfolgreichsten ist die Form der Reiztherapie, bei der man Kontaktekzeme auf der Kopfhaut erzeugt. Die chemische Substanz heißt Diphencyprone (DCP) und wird auf die Kopfhaut aufgetragen. Das irregeleitete Immunsystem des Patienten soll abgelenkt werden und die Aggression gegen die Haarwurzeln unterlassen.

Ziel ist ein mildes Ekzem mit Rötung und Juckreiz. Die Behandlung ist etwa bei der Hälfte der Patienten mit totalem oder nahezu vollständigem Haarverlust erfolgreich.

Allerdings ist Diphencyprone in Deutschland nicht als Medikament zugelassen. Die toxikologischen Nebenwirkungen sind bis heute nicht geklärt. Aus diesen Gründen wird die Behandlung im allgemeinen bei Kindern nicht angewendet. Bei einer bestehenden Schwangerschaft oder während der Stillzeit sollte ebenfalls auf die DCP-Therapie verzichtet werden. Die Versicherungsträger sind nicht immer bereit, die Kosten für diese Behandlung zu übernehmen. Bitten Sie hierzu Ihren behandelnden Arzt um Hilfe.

Hier finden Sie Informationen zu diesem Haarproblem

 

 

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