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Lösungen bei erblichem Haarausfall bei Frauen
Hormonpräparate
Östrogenhaltige Mittel können nach längerer Anwendung den Haarausfall bremsen. Hormonpräparate dienen bei Haarausfall im allgemeinen nur der Kurzzeitbehandlung, weil sie mit einem schwerwiegenden Eingriff in das körperliche Gleichgewicht verbunden sind. Denken Sie an die Arzneimittelwerbung und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
In Apotheken erhält man rezeptfrei Haartinkturen, die in abgewandelter Form Östrogen enthalten.
Vor einer Selbstmedikation sollten Sie jedoch den Rat Ihres Arztes einholen. Diese Mittel dürfen nicht permanent angewendet werden.
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Alfatradiol
Dihydrotestosteron (DHT) kann auch bei Frauen die Haarwurzeln schädigen. Es wird in der Haarwurzel durch ein Enzym aus dem männlichen Hormon Testosteron gebildet und kann bei erblicher Veranlagung dazu führen, dass das Haar vom Scheitel her ausdünnt.
Pantostin mit dem Wirkstoff Alfatradiol hemmt diese Umwandlung von Testosteron in DHT und wirkt so dem Haarausfall entgegen. Verschiedene wissenschaftliche Studien zeigten eine deutliche Reduzierung der ausgefallenen Haare und bewerteten die Verträglichkeit des Mittels als besonders hoch.
Alfatradiol schützt die Haarwurzeln vor dem schädigenden Einfluss des DHT, indem es im Haarfollikel die Bildung des DHT aus Testosteron hemmt. Dadurch wird der Haarausfall gestoppt und die bestehenden Haare gekräftigt.
Pantostin ist als Lösung in Apotheken erhältlich und wird täglich, am besten abends, auf die betroffene Kopfhaut aufgetragen. Es zieht schnell ein und wirkt genau an den betroffenen Stellen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Minoxidil
Seit dem Frühjahr 2004 ist der Wirkstoff Minoxidil als 2%ige Lösung zur Behandlung des anlagebedingten Haarausfalls der Frau auch in Deutschland zugelassen. Regaine Frauen ist eine klare, fettfreie und unparfümierte Lösung zum Auftragen auf die Kopfhaut. Dieses Medikament wurde speziell gegen den anlage-bedingten Haarausfall bei Frauen entwickelt. Die Lösung wird direkt auf die Kopfhaut aufgetragen und kann bei regelmäßiger Anwendung den Haarausfall stoppen, die Haarfollikel aktivieren und zur Produktion neuer Haare anregen. Dabei greift das Mittel nach Angaben des Herstellers nicht in den Hormonhaushalt ein.
In zahlreichen Studien wurde die Wirksamkeit nachgewiesen. Allerdings wirkt auch dieses Mittel nur, solange es angewendet wird.
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Für eine erfolgreiche Behandlung mit Regaine Frauen ist es wichtig, rechtzeitig mit der Behandlung zu beginnen und die Lösung regelmäßig und langfristig (mindestens 6 Monate) aufzutragen. Aber auch bei länger bestehendem Haarausfall sind die Therapiechancen recht gut.
Regaine Frauen ist nicht verschreibungspflichtig. Da es sich bei dem enthaltenen Wirkstoff um Minoxidil handelt, das ursprünglich zur Blutdrucksenkung eingesetzt wurde, sollten Sie sich vor der Anwendung eingehend von einem Arzt untersuchen lassen. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel keine Kosten für dieses Mittel.
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Unerwünschte Wechselwirkungen mit Haarpflegeprodukten sind ausgeschlossen, wenn man zwischen den Anwendungen von Regaine Frauen und der Haarwäsche etwas Zeit verstreichen lässt. Es sind einige wenige Pflegehinweise zu beachten, die man der Informationsbroschüre zu Regaine Frauen entnehmen kann.
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