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Vernarbender Haarausfall
Bei dem vernarbenden Haarausfall handelt es sich eigentlich um eine Erkrankung der Kopfhaut.
Haut und haarbildende Organe in den unteren Hautschichten werden zerstört. Die Haare fallen aus und es werden keine neuen mehr gebildet. Wichtig ist, dass bei Verdacht einer Entzündung der Kopfhaut sofort medizinische Hilfe gesucht wird, damit der Arzt frühzeitig versuchen kann, durch die Behandlung der Entzündung ein Fortschreiten der Narbenbildung und damit des Haarausfalls zu stoppen.
Verbrennungen, Verätzungen oder Schädigungen durch Strahleneinwirkung kommen ebenfalls in Betracht. Auch eine Gürtelrose kann sich in den Kopfbereich verschieben. Durch Bakterien oder Pilze hervorgerufene Infektionen der Kopfhaut und einige seltene Autoimmunerkrankungen, aber auch möglicherweise Arzneimittelnebenwirkungen bergen die gleiche Gefahr.
Die einzige Möglichkeit, eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, ist das Ausschalten der Grundkrankheit. Wird dies nicht rechtzeitig erkannt, kann es zur Narbenbildung kommen.
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