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Haare ausreissen

 

Haareausreissen ist kein Haarausfall

Das Ausreißen der eigenen Haare wird medizinisch als Trichotillomanie bezeichnet und zählt zu den Zwangsspektrumsstörungen.

Nicht alle Trichotillomanie-Betroffenen sind auf Anhieb als solche zu erkennen. Das Spektrum reicht von kaum sichtbaren ausgedünnten Stellen bis hin zu völliger Kahlheit. In manchen Fällen kann der Laie diese Erscheinungsform auch mit dem kreisrunden Haarausfall verwechseln.

Prinzipiell wachsen die Haare zwar nach. Bei einem besonders intensiven Reißen ist es jedoch möglich, dass es nur zu einem spärlichen Wiederwuchs oder zu einer Narbenbildung kommt. Bei chronischer, starker Trichotillomanie muss mit einer langfristigen Kahlheit gerechnet werden.

Die Betroffenen sind ständig bemüht, die kahlen Stellen durch Frisieren, Kopfbedeckungen oder Haarersatz in der Öffentlichkeit zu verstecken. Ein sehr zeitaufwändiges Unterfangen, das viel Kraft kostet und teilweise in eine wachsende soziale Isolation führen kann.

Aus Scham suchen Betroffene aber eher einen Dermatologen als einen Psychiater auf. Bei der Behandlung der Trichotillomanie steht jedoch die psychotherapeutische Behandlung (Verhaltenstherapie) an erster Stelle!

Auch der Frisörbesuch kann zu einer extremen psychischen Belastung führen. Die Frisöre und Zweithaarspezialisten auf der Homepage von JENNYLATZ HAIRCOACHING® kennen diese Erkrankung und sind daher in der Lage, Trichotillomanie-Patienten einfühlsam und kompetent zu beraten.

Ein HAIRCOACHING® kann begleitend zu einer Psychotherapie hilfreich sein, diese jedoch in keinem Fall ersetzen.

 

 

 

Die Informations- und Beratungsstelle Trichotillomanie bietet ausführliche Informationen zur Erkrankung, Hinweise auf Selbsthilfegruppen und telefonische Beratung.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.trichotillomanie.de

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