Haartransplantation als Mittel gegen Haarausfall

Neben den herkömmlichen medikamentösen Behandlungen bei Haarausfall bieten sich chirurgische Möglichkeiten. Es gibt eine Reihe verschiedener operativer Wege, um wieder zu Haaren zuHaartransplantation beim Mann gelangen. Bei der Haartransplantation unterscheidet man im wesentlichen zwischen der Verpflanzung (Transplantation) von eigenem Haar und der Einpflanzung (Implantation) von Kunsthaaren. Die Implantation von Kunsthaaren ist nicht zu empfehlen und wird in Deutschland kaum noch praktiziert. Künstliche Haare stellen einen eingepflanzten Fremdkörper dar. Nicht selten entstehen nach dem Eingriff Komplikationen.

Transplantation von Eigenhaar

Transplantation bedeutet eine Umverteilung der vorhandenen Haare - keine mengenmäßige Zunahme. Es müssen also noch eigene Haare in ausreichender Menge vorhanden sein.

Diese chirurgische Maßnahme muss immer von einem darauf spezialisierten Arzt durchgeführt werden.

Die Haartransplantation eignet sich zur Behandlung der männlichen Glatzenbildung. Bei der androgenetischen Alopezie der Frau oder bei Vernarbungen der Kopfhaut aufgrund von Unfällen oder Verbrennungen, aber auch bei angeborenen Geheimratsecken oder einer hohen Stirn kann eine Transplantation neue Lebensqualität geben. Kahle Stellen können wieder bepflanzt, schütteres Haar verdichtet, auch Augenbrauen, Bart oder Schamhaar wieder hergestellt werden.

Haartransplantation Tonsur beim MannAus dem bestehenden Haarkranz werden kleine Hautstücke (FUE-Technik, steht für follicular unit extraction) oder ein schmaler Hautstreifen entnommen, aus dem dann die einzelnen Transplantate (grafts) präpariert (FU Technik) und in die kahlen Stellen eingepflanzt werden. Die Eingriffe werden unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Ein wichtiger Aspekt der Haartransplantation ist die medizinische Betreuung, nämlich die Aufklärung, Behandlung und Nachsorge durch auf Haartransplantationen spezialisierte Ärzte.

Der erfahrene Haarchirurg achtet auch auf das mögliche Voranschreiten des Haarausfalls und plant dies entsprechend in sein Behandlungskonzept ein. Geschieht dies nicht und schreitet die Alopezie nach der Transplantation fort, führt das zu unschönen Inselbildungen.

Reduktionsmethode

Bei vernarbtem Haarausfall kann vor einer Haartransplantation auch die Reduktionsmethode in Betracht kommen. Dabei wird ein Teil der kahlen Stelle herausgeschnitten. Die behaarten Kopfhautpartien um diese Kahlstelle herum werden zusammengezogen und vernäht, die vernarbten haarlosen Stellen verkleinert.
Bei großen Flächen besteht die Möglichkeit, die Haut über einen längeren Zeitraum zu dehnen und dann die Narbe zumindest teilweise zu entfernen (Expandertechnik). Danach kann durch eine Eigenhaartransplantation die Kahlstelle bedeckt werden.

Insbesondere beim kreisrunden Haarausfall und bei diffusen Alopezien, die auf inneren Krankheiten oder Störungen beruhen, ist von einer Transplantation eher abzuraten.

In diesen Spezialpraxen für Haartransplantation berät man Sie gerne:


Trichomed - Klinik am Wittenbergplatz
Dr. med. Andreas M. Finner
Dermatologische Haarmedizin und Haartransplantation

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LANUWA Ästhetik
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Hautarztpraxis Dr. med. Frank-Matthias Schaart D.A.L.M.
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