HAIRCOACHING®-Expertenrat

Auf meiner Homepage biete ich Ihnen vielfältige Lösungsmöglichkeiten zu Ihrem speziellen Haarproblem. Dabei werde ich beraten und unterstützt von meinem Experten-Netzwerk aus Medizin, Kosmetik, Psychologie und Recht. Gerne stelle ich Ihnen einige dieser Experten vor. Darüber hinaus erfahren Sie, was jeden einzelnen Experten persönlich am Thema Haare interessiert.

Expertin für Genetik von Alopezien

Prof. Dr. med. Regina C. Betz hat in Homburg/Saar und in Stockholm Medizin studiert. Nach klinischen und wissenschaftlichen Aufenthalten in Stockholm und Freiburg begann sie am Institut für Humangenetik der Universität Bonn mit der Erforschung monogener Alopezien in der Arbeitsgruppe von Prof. Markus Nöthen. Nach einem weiteren Forschungsaufenthalt in Antwerpen kehrte Regina Betz mit einer Emmy Noether-Nachwuchsgruppe an die Humangenetik in Bonn zurück und bekam im Anschluss eine Heisenberg-Professur der DFG. Sie hat einen Facharzt für Humangenetik, beschäftigt sich aber mit ihrer Arbeitsgruppe wissenschaftlich schwerpunktmäßig mit den genetischen Ursachen der Alopecia areata, der weiblichen androgenetischen Alopezie und den seltenen monogenen Hypotrichosen.


Frau Prof. Betz, was fasziniert Sie persönlich am Thema Haare?

„Am Thema Haare fasziniert mich die Vielfältigkeit der genetischen Ursachen und der Haarfollikel als Mini-Organ. Aus unseren Ergebnissen konnten wir nicht nur neue Erkenntnisse für die Haarbiologie gewinnen, sondern auch prinzipiell zu der Erschließung neuer biologischer Pathways beitragen.

Für die Patienten freut es mich besonders, wenn wir eine molekulargenetische Diagnostik anbieten und zur Aufklärung der Diagnose beitragen können. Unser langfristiges Ziel ist die Aufklärung der Pathomechanismen diverser Alopezien, um darauf basierend zu Therapieentwicklungen beitragen zu können.“

Frau Prof. Betz ist 1970 in München geboren.

 

Experte für Haartransplantationen

Dr. med. Andreas Finner promovierte in Lübeck. An der Hautklinik der Charité und der FU Berlin war er einige Jahre verantwortlich für die Haar- und Kosmetiksprechstunde. Er absolvierte eine klinische und forschende Spezialausbildung zu Haaren.
Dr. Finner arbeitete unter anderem in Berlin und Vancouver (Kanada).
Er ist Mitglied der Expertengruppe für die Erstellung europäischer Arzt-Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung des erblichen Haarausfalls. Auf dem Gebiet der Haarforschung ist er ein bekannter Autor und Referent.
Der international anerkannte Haarspezialist praktiziert in Berlin, Leipzig und Dresden (Haarsprechstunde und Haartransplantation) sowie Hamburg und Hannover (Haartransplantation). Die Haarverpflanzung wird mit modernsten mikrochirurgischen Methoden durchgeführt. In seiner Praxis legt Dr. Finner besonderen Wert auf ein ganzheitliches und wissenschaftlich fundiertes Konzept der Haarbehandlung.


Herr Dr. Finner, was fasziniert Sie persönlich am Thema Haare?

„Gesunde und schöne Haare sind ein wichtiges Ausdrucksmittel und ein ganz entscheidendes Persönlichkeitsmerkmal. Haarausfall kann somit zu einer starken Belastung führen und ist teils noch ein Tabuthema. Das macht die sehr persönliche Betreuung in der Haarsprechstunde zu einer herausfordernden aber auch sehr sinnvollen Tätigkeit.
Zudem ist das Haar ein interessantes Mikroorgan im Wechselspiel von Stoffwechsel, Umwelt, Immunsystem, Hormonen, Alterung und Erneuerung. Die Trichologie ist also ein wissenschaftlich spannendes Gebiet mit ständiger Weiterentwicklung von Haarmedizin und Haartransplantation.“

Dr. Finner ist 1971 in Neubrandenburg geboren.

 

Experte für Therapieverfahren der Alopecia areata

Fischer

Priv. Doz. Dr. med. Tobias W. Fischer promovierte an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein der Technischen Universität München. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena leitete er die Haarsprechstunde. Seine klinischen Schwerpunkte sind u.a. die Onkologie, Haarerkrankungen, Lichttherapie und Dermatochirurgie. Wissenschaftlich befasst sich Dr. Fischer u.a. mit der Haarbiologie in vitro, Photodermatologie und klinischer Haarforschung.

Dr. Fischer arbeitete in München, Jena und in Memphis Tennessee (USA).

Heute ist er als Oberarzt an der Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck tätig. Er ist Sprecher der Arbeitsgruppe "Dermato-Endokrinologie" der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung (ADF) der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG). Darüber hinaus ist er Mitglied vieler internationaler und nationaler Fachgesellschaften.

Herr Dr. Fischer, was fasziniert Sie persönlich am Thema Haare?

„Am Thema Haare fasziniert mich als Forscher die Komplexität der Biologie des Haares mit seinen fein regulierten Mechanismen der Wachstumssteuerung und Abhängigkeit von inneren und äußeren Einflüssen. Als klinisch tätiger Dermatologe freue ich mich darüber, schwierige Fälle zu diagnostizieren und den Patienten durch eine adäquate Therapie ihre Sorgen zu nehmen.“

Dr. Fischer ist gebürtiger Münchener.

 

Experte für Psychosomatik / Psychotherapie

Prof. Dr. med. Uwe Gieler ist Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Allergologie, Umweltmedizin, gleichzeitig aber auch Arzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, sowie stellvertretender Direktor und leitender Klinik-Oberarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Giessen und Marburg (UKGM), Standort Giessen. Seit Oktober 2011 ist Prof. Gieler kommisarischer Leiter der Univ.-Hautklinik Giessen.

Neben seiner ärztlichen Tätigkeit befasst sich Prof. Gieler als Supervisor mit Coaching in psychosomatischen Kliniken und Psychiatrie und veranstaltet Kommunikationsseminare in verschiedenen Kliniken und der Klinikverwaltung. Er ist Koordinator der Psychotherapie-Akademie Hessen und der Neurodermitis-Schulungs-Akademie Hessen.

Seine Schwerpunkte umfassen die Leitung im Stationsbereich Psychodermatologie sowie Psychodermatologie, Psychoimmunologie und Juckreizforschung.

Prof. Gieler ist Vorstandsmitglied der European Society of Dermatology and Psychiatry (ESDaP). Als Gutachter, Beirat und Autor hat er zahlreiche Fachpublikationen, Bücher und Patienten-Ratgeber verfasst.

Herr Prof. Gieler, was fasziniert Sie persönlich am Thema Haare?

„Da ich selbst früh eine androgenetische Alopezie familiär bekam, musste ich mich intensiv damit auseinandersetzen, und die Haare haben mich immer wieder in der Facharztausbildung beschäftigt.

Haare sind Ausdruck der Identität des Menschen, sie spiegeln unsere Befindlichkeit und unser Selbstvertrauen wieder. Da ich in der Marburger Hautklinik in einem Kollegenkreis mit vielen Experten in Sachen Haare arbeitete, ergab es sich zwangsläufig, sich als Psychodermatologe auch mit Haaren zu beschäftigen!“

Prof. Gieler ist 1953 in Schlüchtern geboren. Er hat drei Kinder und zwei Enkelkinder.

 

Experte für Trichoscan

Prof. Dr. med. Rolf Hoffmann studierte in Deutschland, England und Österreich. Er promovierte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau.

Prof. Hoffmann arbeitete u.a. in Freiburg und Marburg. Dort wurde er am Medizinischen Zentrum für Hautkrankheiten, Philipps-Universität Marburg unter Prof. Dr. Happle Leiter der Arbeitsgemeinschaft „Molekularbiologie des Haarfollikels“.

Seine Lehrberechtigung für das Fach Dermatologie und Venerologie an der Philipps-Universität, Marburg erwarb er mit einer Arbeit zum Thema „Funktion von Zytokinen in der Pathogenese der Alopecia areata“. Seine Antrittsvorlesung hielt er am 17.07.1998 über die „Bedeutung der 5 a -Reduktase im Rahmen der androgenetischen Alopezie“.

Prof. Hoffmann arbeitet heute in seiner Privatpraxis für Dermatologie in Freiburg. Er ist Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Gesellschaften, Sekretär der European Hair Research Society (EHRS) und hat unzählige Publikationen veröffentlicht.

Herr Prof. Hoffmann, was fasziniert Sie persönlich am Thema Haare?

„Was mich letztlich an Haaren besonders fasziniert, ist die Vielfalt der Erkrankungen, die letztlich Blickdiagnosen sind und wie diese im Zusammenhang mit Störungen des Haarzyklus entstehen.“

Prof. Hoffmann ist 1961 in Gelsenkirchen geboren.

 

Experte für hormonellen Haarausfall

Prof. Dr. med. Gerhard A. Lutz studierte in Darmstadt und Würzburg, wo er auch promovierte. Er war in Ludwigsburg und Bonn tätig. Die Lehrtätigkeit für Dermatologie und Venerologie erwarb er an der Rheinischen Friedrich - Wilhelms- Universität Bonn mit einer Habilitationsschrift zum Thema „Geschichte, Klinik, Pathogenese und Therapie der Alopecia areata“. Er leitete viele Jahre die dortige Haarsprechstunde und wurde zum 2. Stellvertreter des Direktors der Hautklinik Bonn bestellt.

Heute arbeitet Prof. Lutz als niedergelassener Hautarzt in eigener Praxis in Wesseling. Er wurde zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Riga ernannt.

Prof. Lutz ist Gründer von HAIR & NAIL, einer Institution, die sich der klinischen Forschung, Fortbildung und Kommunikation zum Thema Haarausfall und Nagelerkrankungen widmet. Er verfasste wissenschaftliche Arbeiten u.a. zur Ätiologie, Pathogenese und Therapie der Alopecia areata. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich mit der Alopecia androgenetica, sowie der Alopecia diffusa symptomatica.

Prof. Lutz ist Mitglied verschiedener Fachgesellschaften. Er erstellt dermatologische und allergologische Gutachten für Berufsgenossenschaften und Sozialgerichte sowie medizinische Gutachten für Landgerichte. Er war Initiator und Mitbegründer des Selbsthilfevereins Alopecia Areata Deutschland e.V. 1990.

Herr Prof. Lutz, was fasziniert Sie persönlich am Thema Haare?

"Haare sind deshalb so faszinierend, weil sie auf der einen Seite so empfindlich sind und aufgrund verschiedener, negativer Einflüsse ihr Wachstum reduzieren oder einstellen können. Auf der anderen Seite sind sie so unverwüstlich, dass sie auch im toten Zustand Jahrtausende überleben können."

Prof. Lutz ist 1950 in Höchberg, Bayern geboren.

 

Sachverständiger für das Perückenmacher-Handwerk

Franz RieswickFranz Rieswick ist der älteste von fünf Geschwistern. Er leitet das elterliche Familienunternehmen von Friseuren und Perückenmachermeistern in der fünften Generation und schon jetzt ist abzusehen, dass auch seine beiden Söhne in die Fußstapfen ihres Vaters treten. Die Rieswicks betreiben Zweithaarstudios in Velen-Ramsdorf, Nürnberg und Paris. Sie sind einer der größten Direktimporteure von Rohmaterialien und betreiben eine eigene Perückenmacher-Meisterwerkstatt.

Franz Rieswick ist Meister und Sachverständiger Gutachter für das Perückenmacher-Handwerk.

 

Herr Rieswick, was fasziniert Sie persönlich am Thema Haare?

„Für mich ist es eine besondere Herausforderung, alle Möglichkeiten zu nutzen, ständig neue Dinge auf dem Zweithaarsektor umzusetzen und Optik, Tragekomfort und Tragesicherheit bei Haarersatz weiter zu optimieren.“

Franz Rieswick ist 1954 in Velen-Ramsdorf geboren. Er hat zwei Kinder.

 

Experte für rechtliche Aspekte Haarersatz

Rechtsanwalt Karsten Schönfeld studierte Rechtswissenschaften, Betriebswirtschaftslehre und Philosophie in Bayreuth. Sein erstes und zweites juristisches Staatsexamen legte er in Bayern ab.

Seine Eltern betreiben ein Zweithaarstudio in Neumünster. Hier kam Karsten Schönfeld von klein auf mit Haarersatz in Berührung. Diese Beeinflussung durch den elterlichen Betrieb und der damit verbundenen besonderen Fachkenntnis auf diesem Gebiet führte dazu, dass er sich seit Jahren bei Problemen mit der Erstattung von Haarersatz durch die Krankenkassen einsetzt.

Heute ist Herr Schönfeld als selbstständiger Rechtsanwalt in Neumünster tätig. Er befasst sich insbesondere mit dem Sozialversicherungs-, Steuer- und Vertragsrecht. Bundesweit stritt er in über 100 Verfahren speziell in puncto „ausreichende Kassenleistung bei medizinisch notwendigem Haarersatz aufgrund krankheitsbedingtem Haarverlust“ für Betroffene.

Herr Schönfeld, was fasziniert Sie persönlich am Thema Haare?

„Es faszinieren mich als Juristen weniger die Haare als die traurige Tatsache, dass Krankenkassen systematisch rechtswidrig handeln und in den meisten Fällen damit durchkommen weil die Versicherten "ihrer Kasse vertrauen" und ihr tatsächliches Recht nicht kennen.“

Karsten Schönfeld ist 1968 in Neumünster geboren. Er hat drei Kinder.

Kontaktdaten:

Rechtsanwalt Karsten Schönfeld
Mühlenbrücke 9
24534 Neumünster
Tel.: 04321/555189-10